Kategorie-Archiv:Streunergeschichten

Drei Streuner …. Einstein, Emil, Joe und ein trauriges Ende

Streuner….Einstein, Emil und Joe waren Streuner. Wahrscheinlich ihr ganzes Leben lang. Sie waren so verwahrlost, dass sie viele Tierarztbehandlungen erhielten. Sie litten stark unter Milben, Flöhe, schlecht verheilte Verletzungen, stark entzündete vereiterte Zähne und hatten einen erbärmlichen Gesundheitzustand. 😿😿😿 Alle hatten schmutziges verfilztes Fell und Schmerzen.Einstein, der hell melierte Kater ist sehr ängstlich und schlief viele Tage durch. Emil muss schon sehr alt sein. Seine Zunge hängt meisten draußen und ist ein ruhiger besonnener Knabe.Beide wurden auch kastriert. Ihnen geht es schon viel besser.

Der betagte Emil

Nach zwei Wochen Quarantäne sind sie nun für die nächste Zeit in unser Gehege gezogen. So lernen sie unsere Freigängerkatzen kennen und dürfen sich bewegen. Fressen, Schlafen, Klettern, Beobachten und die Zweibeiner besser kennen lernen. Kein Streunerleben mehr! Keinen Stress und Überlebenskampf mehr! Emil ist schon neugierig und im Freigehege unterwegs. Doch der ängstliche Einstein hat sich verkrochen. Das ist aber normal. Viele unserer Streuner haben Wochen gebraucht, um Vertrauen zu fassen. Wer weiß, was sie für schlimme Geschichten erlebt haben.

Joe hatte leider nicht so viel Glück. 😢 Der arme Kater war so stark abgemagert. Er hatte nur verfaulte Zähne und anscheinend konnte er dadurch nichts mehr fressen. So bekam er eine Zahnsanierung und Medikamente zur Stärkung seines Immunsystems. Doch sein Körper war einfach schon zu schwach und er verstarb nach wenigen Tagen in unseren Armen. Wir hofften so sehr, dass er doch noch eine schöne Lebenszeit erleben darf. Mit Rotlicht gaben wir ihn Wärme und viele Streicheleinheiten.

Wir sind so unendlich traurig, Joe verloren zu haben. 😭😭Wir gaben ihn auf seiner Reise unsere Liebe mit….Liebe, die er wahrscheinlich nie erfahren hat.🌈💖 Joe, du lieber Streuner…du warst nicht der schöne gepflegte Kater. Viele wendeten sich vor deinem reudigem Anblick ab. Doch du hättest es werden können…ein wunderschöner Kater, der sein Leben noch gießen sollte. Wir wissen es. Joe du bist schön! Joe, wir vergessen dich niemals!💗

Wir sind für Kastrationspflicht, damit keine Katze mehr so sehr leiden muss, wie der bedauernswerte Joe.🤍 Danke an alle netten Leute, die uns geholfen haben, dass die Kater in verschiedenen Gegenden eingefangen wurden und in unsere Obhut kamen. Danke, dass ihr das Leid der Katzen und Kater seht!Danke, für euer gutes Herz!🤍

Sammy ist wieder da

Das unerwartete Wiedersehen mit Sammy😻

Vor einigen Tagen meldete sich eine Katzenfreundin aus Weischlitz, dass ein streundender Kater ihr zugelaufen ist. Er bekam den Namen Hermann. Sie fütterte Herrmann und hätte sich weiterhin um ihn gekümmert. Doch Herrman meinte , ihm gehört dieses Revier. So verjagte er regelmäßig die dort lebenden Katzen. So kam Herrman zun uns ins Katzenhaus. Sofort wurde er natürlich dem Tierarzt vorgestellt und Herrman wurden einige Zähne gezogen. Die fiesen Zecken sind nun alle von ihm abgefallen.

Streuner müssen sich stets und ständig damit rumplagen.In der Quarantäne wirkte er ruhig und gelassen. Nur sein Appetit ist nicht vorhanden. Irgendwie erinnerte uns dieser hübsche Kater an ein früheren Besucher.Beim genaueren Hinsehen fiel uns auf, dass dieser Kater absolute Ähnlichkeit mit unserem damaligen Streuner Sammy hat. Die Kerbe im Ohr, das Fell, sein Wesen. Kein Zweifel…es ist Sammy!😺😍

Wir waren höchst erfreut…besonders jedoch unsere Josi.Sammy war voriges Jahr in Plauen Josi zugelaufen. Sie versorgte ihn einige Wochen und brachte ihn gleich nach dem Einfangen zur Kastration und anschließend kam er zu uns. Sammy hatte an beiden Bauchseiten schlimme Verletzungen. Der Tierarzt ging von Gewalteinwirkung aus. Die Wunden waren so schlimm, dass sie stark eiteren und eine nochmalige OP erforderten. Ohne Josi wäre Sammy wahrscheinlich an einer Blutvergiftung gestorben.

Sammy sollte bei uns im Katzenhaus eine sorglose Zeit haben. So ließ Mario ihn nach seiner vierwöchigen Quarantäne- und Genesungszeit in die Freiheit. Doch kaum war er aus dem Tragekorb, flitzte er über unseren Zaun auf und davon. Leider haben wir clevere hervorragende Kletterer, die trotz leichtem Strom am Zaun diese Hindernisse bewältigen. (Unser Abbas hatte es regelmäßig drauf…nun genießt er die Vorzüge vom Katzenhaus…doch das ist eine andere Geschichte).Sammy war jedenfall spurlos verschwunden.Das stimmte uns traurig. Und nun plötzlich dieses unverhoffte Wiedersehen. Wer weiß, was Sammy in diesem dreiviertel Jahr wieder alles in seinem Streunerdasein erlebt hat. Denn in Weischlitz ist er erst seit wenigen Wochen. Wo streunerte er herum? Was fand er zu fressen? Hatte er schon bei anderen Menschen versucht Konakt aufzunehmen?Hatte er einen warmen Unterschlupf bei den eisigen Temperaturen und nasskalten Wetter gefunden?🥶

Sammy ist ein Streuner und möchte doch seine regelmäßige Versorgung haben. Wir wollen, dass es Sammy gut geht, ihn vor Gefahren durch Verkehr, Umwelteinflüssen und Mensch schützen. Wir versuchen es nun noch einmal, ihn an das Katzenhaus zu gewöhnen. Sammy sitzt jetzt im Freigehege. Dort kann er andere Katzen kennenlernen, beobachten und hat doch sein kleines Reich für sich allein. Er verbringt seine Quarantäne an frischer Luft und hat Bewegungsfreiheit. Wir hoffen, dass so sein Appetit wieder kommt!Und wir Zweibeiner beweisen dem hübschen Sammy, dass wir ihn gern haben.😍


Juni 2021

Sammy ist in Freigänger im Katzenhaus

Oft sitzen unsere Freigänger am Gehege. Sammy konnte alles genau beobachten. Kurz bevor die Tür von Gehege offen gelassen wurde, kam Sammy auch öfter hinunter und nahm mit einzelnen Katzen Kontakt auf. So hofften wir, dass er nicht wieder über unseren Zaun springt und bei uns in Katzenhaus bleibt.

Und nun sehen wir tatsächlich unseren Sammy öfter auf der Mauer sitzen. Dort hat er einen guten Platz zum Beobachten. Wir hoffen, dass er sich bei uns eingewöhnt. Einige Katzen gesellen sich schon in seine Nähe.😺

Hier ist Sammy mit unserer alten Vicky zu sehen.

Robby unser Knuddelbär wurde ein Sternchen

Dezember 2020

Ein weiterer Stern leuchtet nun über unserem Katzenhaus 😢. Wir mussten heute, am 2. Weihnachtsfeiertag schweren Herzens unseren kleinen Knuddelbär Robby über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er hatte akutes Nierenversagen. Robby ist friedlich in Annettes Armen eingeschlafen 😭.Wir werden dich so sehr vermissen. Du kamst als Streuner zu uns und hast sofort jeden in dein kleines Herz geschlossen, wolltest immer um uns sein und gestreichelt werden. Dein Leben war nicht einfach als Streuner, und doch hast du das Vertrauen in die Menschen nicht verloren. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben, wir werden dich nie vergessen 😢.

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April 2020 Robbys Vergangenheit

Seit ca. 1 1/2 Wochen haben wir einen neuen Streuner. Wir nennen ihn Robby. Er lief uns zum Glück in Weischlitz in die Falle. Er war absolut ausgehungert und in einem erbärmlichen Zustand.😿 Er hatte schlimme eitrige Zähne und war voller Flöhe und Zecken. Nun wurde Robby kastriert und kann wieder gut fressen. Er holt nun das nach, was er in den letzten Jahren verpasst hat. Fressen…fressen…fressen. Robby genießt die Geborgenheit und Streicheleinheiten und schnurrt sogar ein wenig. 😸 Er bleibt noch für einige Zeit in Quarantäne und dann darf er unsere Katzengesellschaft kennen lernen. Wer weiß, was der arme Kerl in seinem Leben durchmachen musste. Sein Aussehen lässt es erahnen. Ein Kampf ums Überleben!

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So lebte sich Robby ein und er wurde ein Teil vom Katzenhaus.

Er liebte das Leben. Er fraß für sein Leben gern und mochte seine Katzenmilch!

Er begrüßte uns schon am Tor und legte sich gern auf unsere Schuhe.

Robby brachte jeden Tag Freude und ein Lächeln in unsere Herzen.

Gesundheit für Kater Gusti

Endlich kann Kater Gusti seinen Lebensabend beschwerdefrei genießen…..Der Streuner Gusti wurde von einer netten Frau lange Zeit versorgt. Doch nun konnte sie sich nicht mehr um ihn kümmern. So kam er zu uns.Gusti hatte eitrigen Schnupfen. Nach seiner Quarantänezeit hielt er sich auf dem Boden auf. Sein Schnupfen wurde immer schlimmer. Man brauchte nur ein paar Stufen hoch zu gehen, hörten wir die bedauernswerte Schniefnase.🙀 Er bekam Antibiothika und homöophatische Medizin. Der Arme saß nun nochmals tagelang in der Quarantänebox, wo er sich in der Wärme auskurieren sollte. Auch mit der Gewissheit, die anderen Katzen nicht anzustecken. Er saß in seinem Klo und da verkustete obendrein seine Nase mit dem Streu. Er tat uns so leid.😞 Geduldig lies er sich die Nase halbwegs säubern. Leider hatten wir kein Einzelzimmer frei. Merkwürdigerweise kam das Eiter nur aus einem Nasenloch.

So wurde Gusti nochmals dem Arzt vorgestellt. Und so bestätigte sich unser Verdacht, dass ein entzündeter Zahn die Ursache war. Der Abzess wurde behandelt und Gustis Schnupfen war nun auch verschwunden. Er hatte sicher auch Schmerzen und wir haben diesen dummen Schnupfen falsch interpretiert. Wir lernen immer wieder neu dazu.Nun gehts unserem Gusti richtig prima. Er ist gesellig und liegt gern allein oder mit anderen Katzen im Korb. Und er kann keine Katze anstecken.😸Auch für uns heißt es, unsere Tiere genau zu beobachten. Jede Katze soll ein beschwerdefreies Leben führen.

Durch eure Spenden ist es uns möglich, unsere Fellnasen tierärztlich versorgen zu lassen, wenn es notwendig wird!

Vielen lieben Dank für eure tolle Unterstützung!💓

Das sagt unsere Wildkamera…. oje armer Gust…hat wieder Schnupfen.
Gusti unser alter Knabe muss sich aber jetzt ordentlich putzen. Alte Katzen machen das leider nicht mehr so regelmäßig.
Gusti hat sich ins Wärmezimmer zurückgezogen. Das tut ihm gut!

Seppl bleibt in unseren Herzen

Das ist Seppl.

Er ist im Spätherbst unserer Helga von unserem Verein zugelaufen. Seppl mautzte bettelnd und war ziemlich am Ende. Helga nahm und brachte ihn zum Tierarzt. So wurde der Kater gleich kastriert, ein Bluttest gemacht und er erhielt seine Impfung. Seppl kam ins Katzenhaus und er genoss die Wärme und Fürsorge. Er war so dünn und wir versuchten ihn mit Hühnerbrühe und andere Leckereien aufzupäppeln.

Doch leider stellte sich heraus, dass der arme Seppl sterbenskrank war, denn seine Nierewerte waren absolut schlecht. Ab sofort gab es nur noch Diät-Futter. Manchmal fraß er richtig mit guten Appetit, doch auch oft sehr schlecht. Seppl ist uns ans Herz gewachsen und er mochte die Streicheleinheiten.

Doch Seppl wurde unruhig. Wir merkten, dass es dem Ende zuging. So nahm Helga ihn mit heim und Seppl erlebte noch einmal letzte schöne Tage. Er bekam einen warmen Pullover und durfte in den Garten. Zum Glück gab es noch warme Sonnenstunden. Dann schlief Seppl in Helgas Armen ein…für immer. Es war so traurig. Wir haben alle so sehr gehofft, dass er noch einige Zeit bei uns sein kann. Doch das Streunerleben hatte seinen Körper ausgezehrt und ihm die Kraft genommen. Lieber Seppl, ruhe in Frieden. Wir durften dich, du lieber Kater, kennen lernen. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

Kater Henry…in zwei Tagen wäre er verhungert

Wieder einmal eine Streunergeschichte….Vor einigen Wochen lief ein weißer Streuner durch das Dorf Taltitz. Er sah schlimm aus. Dürr, zerzaust und ausgemergelt. Er lief von Haus zu Haus, denn ein Gefühl sagte ihm: „Dort sind Menschen, die mir helfen könnten.“ Er saß und wartete. Er versuchte zu miauen. Doch seine Stimme war kaum zu hören. Diesem Kater fehlte einfach die Kraft. Tagelang irrte er umher. Keiner sah, dass er Hilfe brauchte.😥Ein netter Herr versorgte ihn dann endlich mit Futter und informierte unseren Verein. Unsere Chefin holte ihn sofort und brachte ihn zum Tierarzt. Der bedauernswerte Kater bekam den Namen Henry, weil er einen sehr hübschen edlen Gesichtsausdruck hat. Henry bekam medizienisch Hilfe. Sein verfilztes Fell wurde abrasiert und man sah, wie verhungert Henry war. Er musste sofort an den Tropf. Seine Muskulatur war so schwach, dass er sich nur noch schwer auf den Beinen halten konnte. Der Tierarzt meinte, dass Henry keine zwei Tage mehr durchgehalten hätte. Er wäre einfach verhungert. 😔Im Katzenhaus genoss er die Wärme und freute sich über jede Streicheleinheit. Doch Henry verweigerte das Futter. Immer wieder musste Henry zum Arzt. Er hatte hohes Fieber und Schnupfen. Er wurde immer trauriger und bewegte sich nicht aus seiner Box.. Er fühlte sich einsam. Wir machten uns große Sorgen um Henry. Wir dachten, dass er sterben wird. Wir gaben ihm viel Zuwendung. Doch er brauchte mehr.Und so entschlossen wir uns, ihn zur Pflege zu geben. Und Henry blühte auf. Es war nun immer ein Frauchen für ihn da, dass für ihn Zeit hatte. Er bekommt Zuwendung, Streicheleinheiten und ganz viel Liebe. Er verstand sich sofort mit den zwei Katzendamen, die dort auch Zuhause sind. Sein Frauchen hat sich natürlich in Henry verliebt und beschloss schon nach wenigen Tagen, dass er für immer zur Familie gehören soll.🥰Sie fuhr noch öfter mit Henry zum Tierarzt, denn seine körperliche Verfassung brauchte Zeit und medizinische Versorgung, um wieder gesund zu werden. Durch den langen Nährstoffmangel verlor er fast allles Fell. Er bekommt Vitaminpaste und wird mit Kokosöl eingerieben. Nun hat er Flaum wie ein kleines Schaf.Er frisst gern und viel und wiegt schon 6 Kilo.💪Wir freuen uns sehr, dass es Henry gut geht und nun ein glückliches zufriedenes Leben hat. Er ist ein kleiner Prinz geworden…verwöhnt und bestimmend.😂😹

scLieben Dank an Henrys neue Familie, dass ihr euch so toll und einfühlsam um ihn kümmert.💖Wir werden nie erfahren, was Henrys Schicksal war. Wo kam er her? Wurde er ausgesetzt? Hat er sich verlaufen? Er war kastriert. Streuner brauchen unsere Hilfe. Schaut nicht weg!


Febrar 2021

So schaut Henry heute aus…..er bekommt immer noch intensive Pflege

Flori…der kleine Kämpfer

April 2020

Eine nette aufmerksane Frau machte uns per E-Mail darauf aufmerksam, dass sich in Arnsgrün eine kleine Katze befindet, die sehr verwahrlost und krank ausschaut. Sie schickte uns dieses Bild zu.

9. Mai 2020

Als wir das Foto sahen, stand für uns sofort fest, dass wir das kleine Wesen zu uns holen. Nach einigen Bemühungen kam das kleine Kerlchen zu uns

Das Katerchen bekam den Namen Flori, weil er ja so zierlich wie ein Floh ist. Flori wurde wohl ausgesetzt. Der kleine Kater überlebte den Winter wohl mehr schlecht als recht . Er hatte entzündete Ohren vom Milbenbefall und viele Flöhe.
Gleich den ersten Tag bekam er von uns erst mal eine Wellnessbehandlung. Wir haben ihn gebadet ( er hatte Durchfall und war total verklebt an Schwanz und Beinen) , putzten ihm die Ohren und er wurde mit mit Flohspray behandelt. Er bekam Futter mit Vitamintropfen zur Stärkung.


Wer und Warum setzt man so ein kleines Katzenkind aus? Das er überlebt hat, ist ein Wunder .

11.Mai 2020

Was ist das für ein furchtbares Wetter. Wer mag da schon gern draußen sein? Auch Katzen mögen es lieber trocken und warm. Was für ein Glück für unseren kleinen Flori, dass wir ihn vorher aus ihrer traurigen Welt zu uns in Sicherheit bringen konnten. Nun genießt er ein Plätzchen zum Ausruhen von diesem kräfteraubenden Streunerleben. Heute war Mario mit ihm beim Tierarzt. Mal schauen, was der Befund sagt. Der kleine rote Flori war zwar vom Arztbesuch geschafft, aber er frißt auch mit großem Heißhunger. So viel Futter hat er wahrscheinlich noch nie in seinem Leben bekommen. Und er kann laut schnurren…er schnurrt seine Erleichterung und Zufriedenheit heraus. Er ist seelig, plötzlich so viel Zuneigung und Liebe zu bekommen.😻…………So viele kleine und große Streuner würden sich auch über dieses Glück freuen. 🙏Schaut bitte nicht weg und helft ihnen! Ruft uns, ein Tierheim oder die Tierrettung von der Feuerwehr an. Streunerleid muss endlich aufhören!🙏

Flori schnurrt „Danke“

Flori….

Flori schnurrt "Danke"

Gepostet von Katzenhilfe Weischlitz e.V. am Donnerstag, 14. Mai 2020

14.Mai 2020

🥺Unser kleiner Fori ist richtig krank. Seine Blutwerte sind sehr schlecht. Er hat Giardien. Das sind Darmbakterien, die schlimmen Durchfall verursachen. So auch bei Flori. Sein Immunsystem ist gleich Null. Der Tierarzt meinte, der Kater hätte nicht mehr lange durchgehalten und wäre gestorben. Flori ist zwei Jahre alt und doch so klein und zierlich. Wie konnte er auch wachsen, in einer Welt wo er verlassen, vergessen und verloren war. Nie hatte er ein warmes Plätzchen und nie genug zu fressen.🥺 Wir sind so traurig und wütend 😠über Leute, die Katzen einfach entsorgen, indem sie die Katzen unkontrolliert vermehren lassen und dann aussetzen. Klein Flori scheint auch eine Inzucht zu sein. Uns geht sein Schicksal nahe. Wir haben ihn ins Herz geschlossen und päppeln ihn auf. 💓 Er fühlt sich bei uns den Umständen entsprechen geborgen und in Sicherheit.

15.Mai 2020

Unserem kleinen Flori bleibt auch nichts erspart. Er bekam immer schlechter Luft. Mario ist mit ihm noch einmal zum Tierarzt gefahren. Nun musste er unter Narkose gelegt werden. Ihm wurde ein Rachenpolyp entfernt. 🥺Natürlich drehten sich unsere Gedanken heute viel um das kleine tapfere Kerlchen. Dann kam die gute Nachricht: Flori ist aus der Narkose erwacht. Und er frißt nun schon sein Abendessen. Er wird jetzt verwöhnt mit Hühnerbrühe mit Fleischeinlage sowie Rinderhack.😺

16.Mai 2020

Flori geht es heute schon besser. Er hat heute Früh gut gefressen und dann vor lauter Wonne über ein gefülltes Bäuchlein laut geschnurrt. Abends bekommt er noch einmal Futter , es muss immer jemand beim fressen dabei sein . Wir haben Angst, das er sich verschluckt und gehen da kein Risiko ein.

Flori geht es heute schon besser. Er hat heute Früh gut gefressen und dann vor lauter Wonne über ein gefülltes Bäuchlein laut geschnurrt. Abends bekommt er noch einmal Futter , es muss immer jemand beim fressen dabei sein . Wir haben Angst, das er sich verschluckt und gehen da kein Risiko ein.

Gepostet von Katzenhilfe Weischlitz e.V. am Samstag, 16. Mai 2020

Unser kleiner Flori gestern Abend bei einem kleinen Spaziergang durchs Quarantänezimmer😻❤️.
Es geht ihm sichtlich besser und er hat sehr gut gefressenen.

Unser kleiner Flori gestern Abend bei einem kleinen Spaziergang durchs Quarantänezimmer😻❤️. Es geht ihm sichtlich besser und er hat sehr gut gefressenen.

Gepostet von Katzenhilfe Weischlitz e.V. am Sonntag, 17. Mai 2020

23.Mai 2020

Unser kleiner Schatz Flori macht jeden Tag Fortschritte. Er frißt mit gutem Appetit und schläft sich gesund. Er darf sich jetzt frei im Quarantänezimmer bewegen und seine Muskulatur stärken. Heute war schon wieder Waschtag.😼 Doch ohne ein Mautzer ließ der kleine Kater alles über sich ergehen. 🐾🐾 Anschließend machte er seine Nachwäsche und kuschelte sich total geschafft wieder in sein Bettchen ein.

Juni 2020

Neuigkeiten von unserem Findelkater Flori!😺
Am 10.Juni ist Flori in sein neues Zuhause eingezogen. Sein Frauchen und Herrchen haben ihn öfter im Katzenhaus besucht und sich auf den Einzug gut vorbereitet sowie viele Vorkehrungen getroffen. Denn Flori braucht noch einige Zeit, um hoffentlich richtig gesund zu werden. Auch Arztbesuche werden nicht ausbleiben. Doch dieses nette Rentner-Ehepaar hat es sich jetzt zur Lebensaufgabe gemacht, dem geschundenen Katerchen ein richtiges schönes Leben zu bieten. Flori soll all sein Leid vergessen und glücklich sein. Er wird jetzt verwöhnt und geliebt.😻
Wir alle haben natürlich großen Abschiedsschmerz, denn Floris Schicksal hat uns sehr berührt. Er war halt unser kleiner Liebling. Doch wir sind überglücklich, dass er jetzt rund um die Uhr betreut werden kann und sein Glück gefunden hat.
🐾 Wir haben auch schon die Infos und Bilder über seine Eingewöhnung.
Flori geht es super. Er hat gleich seinen Kuschelplatz gefunden, geht auf Entdeckungstouren im Haus, schaut aus dem Fenster, frisst mit gutem Appetit und schläft sehr geschafft, aber zufrieden mit leisem Schnurren ein. 🐾
💖EIN WUNDERSCHÖNES LEBEN LIEBER FLORI💖

23.Juni

Neuigkeiten von Flori😻
Nun ist Flori schon zwei Wochen bei seiner neuen Familie. Es ist sein erstes Zuhause, denn er war ein Streuner.
Nach vielen Sorgen um den kleinen Kämpfer, können sich alle an diesem lieben Schatz erfreuen. Er entwickelt sich prächtig. Seine neuen Zweibeiner geben sich so viel Mühe. Es gab anfangs einige Aufregungen und Tierarztbesuche. Flori bekam Aufbauspritzen und hatte noch tüchtig mit Fieber zu kämpfen. Doch die Fürsorge und Pflege seiner neuen Familie gaben ihm Kraft. Sie sind immer für ihn da. 😇💗
Schaut nur, wie hübsch unser Flori geworden ist.
Er frißt sehr gut, beginnt zu spielen und genießt nun schon die frische Luft und den Sonnenschein im Garten.
Wir freuen uns so sehr.😊

Februar 2021


Das große Leid der Streuner

Das große Leid der Streunerkatzen….

Überall in Deutschland gibt es Streuner. In Dörfer, in Städten und in den Wäldern. Katzen sind kleine Kämpfer, doch ihr Leben ist furchtbar und zeugt von großem Leid. Mehr als zwei Millionen Streunerkatzen gibt es in unserem Land.

Viele denken, wenn sie Hunger haben, sollen sie doch Mäuse fangen. Aber die Realität sieht anders aus. Sie müssen unsagbar viel entbehren. Sie finden selten ein warmes Plätzchen. Da viele Ställe und Schuppen keinen Unterschlupf mehr bieten. Früher gab es selbst in der Stadt noch Heu zum Einkuscheln…doch das ist so selten geworden und Luxus für die Katzen. Sie schlafen unter Autos, die grad eingeparkt haben, um noch ein bisschen Wärme abzufassen. Sie sitzen auf Fensterbänke, weil das Haus ein wenig Wärme abstrahlt. Sie hausen in verlassenen kalten Ruinen, verlassenen Schuppen, stillgelegten Fabriken und unter Büschen. Doch Katzen lieben Wärme. Gerade die älteren Katzen bevorzugen Plätze auf Heizungen oder im Kuschelkorb. Viele sind Nierenkrank…die Hölle für Katzen. Sie brauchen dringend Wärme und finden sie nicht. Der Körper tut weh, die Glieder steif. Gerade jetzt, wo es so viele Tage nasskalt ist.  Und dann kommt noch der Hunger dazu. Da Streuner meistens krank und ausgemergelt sind, können sie sich nicht mehr selbst versorgen. Sie leiden, frieren, sind abgemagert und geschwächt. Verletzungen durch Revierkämpfe oder Misshandlungen von Katzenhasser kommen hinzu. Eine sehr große Gefahr stellt auch die Straße dar. So viele Streuner werden angefahren und quälen sich stundenlang noch bis zum erlösenden Tod. Unsere Streuner leiden im Stillen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, warun eine Katze streunert. Entweder hat sie sich verlaufen und findet nicht mehr zurück. Oder sie wurde einfach ausgesetzt, weil ihre Besitzer sie als lästig empfunden haben. Einige Katzen wurden von Kindern vom Zuhause weggelockt. Manchmal waren Katzen heimliche Mitfahrer in Autos oder Busen. Viele dieser armen Tiere wurden aber auch als Streuner geboren.

Heimatlose Katzen können Krankheiten auf jede Katze weiterübertragen. Ihre eigene Katze könnte sich anstecken. Das sollte verhindert werden, imdem die Streuner von den zuständigen Behörden eingefangen, kastriert und versorgt bzw. wieder vermittelt werden. Viele Katzen könnten ihrem verlorenen Zuhause wieder übergeben werden.

Das Schlimme ist, dass es nur wenige Leute gibt, die sich dem Leid dieser Tiere annehmen. Es gibt viele Katzenliebhaber, welche selbst eine Katze daheim haben. Doch ihre Zuneigung teilen sie nicht mit diesen erbärmlich aussehenden Streuner. Das ist sehr traurig! Ohne die Hilfe des Menschen haben die Streuner kein lange Leben. Meistens gehen sie an Schmerz und Leid zugrunde. Dieser Gedanke ist so entsetzlich.

Bitte überlassen Sie nicht diese Katzen ihrem Schicksal!

7ed342d5a220a919c595cff7bb713b7e                                                                    Viele Streuner leben bei ihnen direkt um die Ecke. Hier sind Punkte, wie Sie helfen können:

  • Melden Sie die heimatlose Katze dem Tierheim…erklären Sie, dass Sie sich um die Katze Sorgen machen
  • Rufen Sie beim Ordnungsamt ihrer Stadt an…denn wenn sich keiner beschwert, werden keine Maßnahmen ergriffen…sagen Sie, dass es sich um Katzen handelt, die sich verlaufen haben.
  • Sie könnten selbst helfen, indem Sie sich im Tierheim eine Falle ausleihen und die gefangene Katze dort abgeben (manchmal sind die Streuner seinen vertrauten Menschen zugänglich)
  • Wollen sie sich um Streuner selber kümmern, dann sollten diese Katzen auf alle Fälle kastriert werden, damit sie sich nicht weiter vermehren. Sprechen Sie das mit dem Tierheim ab. Sie bezahlen die Kastration. Sie helfen auch beim Fallen aufstellen. Die Streuner können dann in ihrer vertrauten Umgebung gefüttert und versorgt werden. Auch warm, regengeschützte Umterschlüpfe sollten vorhanden sein.
  • Kennen Sie einen Bauernhof, wo die Katzen nicht kastriert werden und sich stark vermehren? Sehen die Katzen krank aus? Es könnte sich um ansteckende Krankheiten handeln.              Sehen die Katzen verwarrlost aus?  Könnte es sich um Tierquälerei oder Vernachlässigung der Tiere handeln?  Dann melden Sie es dem Veterinäramt.

Achtung: Wer einmal anfängt einen Streuner zu füttern, hat die Verantwortung für diese Tier       übernommen ist verplichtet es weiterhin zu versorgen.

 

Zeigen sie Mitgefühl und helfen Sie durch ihr Handeln!

 

Streuner-Katzenmama Melissa wird adoptiert

Das ist Melissa.

Vielleicht habt ihr ja schon das Tagebuch von Melissa und ihren Katzenbabys gelesen.

Hier geht es nur um Melissa!

Melissa kam mit sechs Katzenbabys zu uns, die sie einen Tag zuvor zur Welt brachte. Sie war eine Streunerkatze und hatte kein Zuhause. Keiner kümmerte sich um sie.

 

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Melissa hatte unendlich viele Zecken und eine schlimme Augenentzündung. Ihr gesamter Allgemeinzustand war nicht in Ordnung. Sie war unterernährt und sehr ungepflegt. Scheinbar hatte sie ein hartes Leben.

Leider war sie nicht sterilisiert und wurde von einem unkastrierten Kater geschwängert. DSC09249

Melissa war sehr verängstigt und saß immer hinter der Waschmaschine. Zum Fressen kam sie zaghaft vor. Sie liebte Katzenmilch. Das war auch gut so, da sie jetzt viel Nährstoffe zum Säugen braucht.

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Wäre sie nicht zu uns gekommen, hätten nicht alle Kätzchen überlebt.

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Der kleine Viktor war der Kleinste und  Schwächste

 

 

 

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Wir hatten anfangst Angst, dass sie ihre Kleinen nicht säugt. Doch sie war eine liebe Mama.

DSC02374DSC02748 DSC01926 Melissa wurde eine richtige Schönheit.

 

 

 

 

Ihre Kleinen konnten wir alle vermitteln. Nun war Melissa nur für sich da und sie entspannte sich.

Melissa hat sich nun sogar von uns streicheln lassen.

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Im Oktober kam eine liebe Katzenfreundin zu uns ins Katzenhaus und wollte eine Katze adoptieren. Sie erwählte Melissa♥♥♥

Sie weiß, dass diese Katze beim Umzug scheu sein wird. Doch diese nette Frau meinte, dass sie Melissa die Zeit gibt und ihr eine Chance geben möchte.

Es ist Februar 2020

Es gibt großartige Neuigkeiten!

Melissa hat nun ihre Ängste überwunden. Sie fordert ihr Frauchen zum Spielen auf und genießt ihre vielen Streicheleinheiten. Das stimmt ihr geduldiges Frauchen und uns sehr froh 🙂

Liebe Frau H. Danke für ihr großes Herz!

Kelly…Vom Streuner zum wunderschönen Kater

Katzenspruch

Das ist Kelly            Herbst 2019

Dieser Kater lebte vom Juni bis August 2019 im Wald von Haselrain. Er war sehr scheu und kam nur nachts zum Fressen auf mein Grundstück. Kelly lebte zwischen Nadelbäume. Irgendwann wurde er mutiger und kam auch am Tage aus seinem Versteck.

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Wenn ich mit meinen Katzen im Wald spazieren ging, wollte er mitkommen. Ging ich drei Schritte auf ihn zu, verschwand er im Dickicht. Er schrie und mauzte erbärmlich. Am Abend saß er auf den Fensterbrettern oder auf der Tischtennisplatte und starrte durch die Fensterscheiben in die Zimmer.

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Nach ein paar Wochen zeigte er sich am Tage und wurde zutraulicher. Er fraß in unserem Beisein.

Dann ging er wieder in seinen Wald.

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Kelly war so strubbig und dünn. Und er hatte ungeheueren Hunger.

Keiner vermisste ihn.

So kam es, dass er sich plötzlich bei uns Zuhause fühlte. Er war sehr dominant. Das gefiel unserem Kater garnicht. Kelly war auch nicht kastriert und wollte sich bei meinen Katzendamen einschmeicheln.  Oh nein, keine Chance. Und außerdem sind sie auch sterilisiert.

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Kellys Fell wurde immer schöner.

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Er wurde akzeptiert, doch die Rangordung sollte immer wieder mit meinem Kater geklärt werden.

Eines Tages begann das Schmuddelwettter. Es regnete. Katzen mögen garnicht kalten Regen und Wind. So saß Kelly vor meiner Tür und schrie mich an:            Lass mich rein!

Ich durfte ihn streicheln. Er übernachtete im Schuppen und den nächsten Tag konnte ich Kelly sogar hochnehmen. So fuhr ich mit ihm zum Tierarzt. Er bekam seine Impfungen und weiter gings ins Katzenhaus. Dort war er garnicht so glücklich.                                                                                      Er saß im Zimmer und war traurig.                          DSC02802                                                               Schließlich lebte er lange Zeit im Freien und                           plötzlich war alles anders.

Er freute sich, wenn sich von uns jemand Zeit nahm und ihn knuddelte. Kelly liebte es auf dem Schoß zu sitzen und unsere Streicheleinheiten zu genießen. Doch dann war er in seinem Zimmer wieder allein.

DSC03090 - Kopie DSC03087Alle liebten Kelly. Er wurde zur richtigen Schönheit. Inzwischen wurde er auch kastriert.

Kelly fraß mit riesengroßen Appetit.                    DSC02900

Er verschlang Berge an Katzenfutter.

 

 

 

 

 

 

Eines Tages kam eine nette Frau und adoptierte ihn. Nun hat Kelly, der Streuner endlich ein Zuhause. Keiner weiß, woher er kam, was er für ein Schicksal hatte, was er in seinem Leben durchmachen musste. Nun darf und kann er glücklich sein.

Dankeschön an alle Menschen, die sich Streuner, verstoßener oder verletzter Tiere annehmen.

Diese bedauernswerten Geschöpfe haben alle ein Schönes Leben verdient!                                 

 

Neuigkeiten von Kelly             März 2020

Kelly hat sich super eingelebt. Er bekommt eine Menge Streicheleinheiten und Zuwendung.

Jetzt hat er auch Zeit und Lust zum Spielen. Er fühlt sich sichtlich wohl. Das freut uns sehr 🙂

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