Autor-Archiv:Kristin Stark

Was ist FIP und FIV und FeLV

FIP….Feline infektiöse Peritonitis

  • wird durch einem mutierten Coronavirus ausgelöst
  • ähnelt einem harmlosen Darmvirus
  • wird von Viren übertragen
  • ist meist tödlich
  • wegen Ansteckungsgefahr sollten Freigänger eine Impfung bekommen
  • Befund nur durch Laboruntersuchung
  • neue Medikamente geben Hoffnung auf Heilung

Feuchte Form der FIP

  • Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle
  • schnelle Gewichtsabnahme

Trockene Form der FIP

  • Gleichgewichtsstörung durch störung der Sinnesorgane
  • Veränderung an Augen
  • Lähmungen oder Krämpfe
  • Fieber
  • knotige Veränderungen an Organe wie Leber, Niere , Milz

FIV….

  • Katzen-AIDS genannt
  • hervorgerufen durch das feline Immunschwäche-Virus
  • hochnsteckend für Katzen durch Speichel und Blut (z.B. bei Revierkämpfe)
  • kann viele Jahre mit dem Virus leben, ohne auszubrechen
  • Symptome sind u.a. Zahnfleischerkrankungen, Magen-Darmerkrankungen
  • nicht heilbar
  • Katze kann mitguter Therapie noch viele schöne Jahre haben
  • WICHTIG: Stärkung des Immunsystems

FeLV… Feline Leukämie Virus

  • Katzen-Leukose genannt
  • gehört zur Gruppe der Retroviren
  • von Ansteckung bis zur Erkrankung können mehrere Jahre vergehen
  • gesundscheinende Katzen können auch den Virus in sich tragen
  • Symtome: Mattigkeit, Fieber, Abmagerung, Appetitlosigkeit
  • weitere Anzeichen: blasse Schleimhaut, Blutarmut, Zahnfleisch-Entzündung, Blutbildungsstrungen, Schwächung des Immunsystems, Organwucherungen an Leber, Niere, Darm
  • Übertragung durch Speichel, gemeinsamer Napf, Kot, Urin
  • Befund durch Bluttest im Labor
  • Impfung zur Vorbeugung
  • es gibt kein Medikament für Heilung nach einem Ausbruch
  • WICHTIG: Stärkung des Immunsystems, um Krankenprozess zu verzögern

Kätzchen-Tagebuch: Minie und ihre 4 Kleinen😸

11.April 2021

Minie war eine Streunerin. Sie hatte sich zum gebähren den Stall einer nette Katzenfreundin ausgesucht. Sie bat uns um Hilfe, als sie Minie entdeckte und live bei der Geburt der vier Kleinen dabei war. Und das am Ostersonntag.

Noch am selben Tag war Minie mit ihren vier Kätzchen bei uns. Minie schnurrte und zeigte Freude und Liebe.


14.April 2021


24.April 2021

Den Kleinen gehts gut und Minie ist eine liebe Mama💗
Minie freut sich über unseren Besuch und schnurrt und schnurrt und schnurrt😺

29. April 2021

Kätzchen-Tagebuch: Emmy und ihre Kleinen😻

11.April 2021

Emmy wurde vor einer Woche als hochträchtige Streunerkatze gefunden. Sie war anfangs sehr aufgeregt, doch merkte sie schnell, dass wir gut zu ihr sind.

11. April 2021

Emmy bekommt am Ostersonntag sechs kleine Babys und kümmert sich sofort intensiv um ihre Kleinen. Sie nimmt sich nicht einmal genügend Zeit zum Fressen. Deshalb halten wir ihr das Futter vor die Nase. Emmy frisst ausgehungert und säugt indessen ihre Jungen.


16.April 2021


22.April 2021

Emmy passt gut auf ihre Kleinen auf. Wenn wir das Zimmer betreten knurrt sie erst einmal warnend. Doch sie merkt, dass wir nur Gutes im Sinn haben. Klo säubern und Futter bringen.


24.April 2021

Heute war wieder Deckenwechsel. So etwas ist für unsere Katzenmama Emmy aufregend und anstrengend. Doch alles geht schnell und schon sitzt die Familie in einem sauberen Körbchen.


26.April 2021

Die Äuglein ist ein wenig verklebt. Wir säubern sie regelmäßig!

29. April 2021

Es herrscht schon große Wuselrei im Korb. Die Kleinen beginnen zu spielen und purzeln dabei hin und her.😂

Kätzchen-Tagebuch: Susi und ihre Kleinen🍀

März 2021

Das ist Streunerin Susi. Vor ein paar Tagen ist sie bei uns eingezogen. Zum Glück noch vor der Geburt ihrer Kleinen. Josi von unserem Verein kümmerte sich schon seit längerer Zeit um mehrere Streuner und so konnte sie Susi ohne Stress einfangen und ins Katzenhaus bringen. Sie ist sehr ruhig und lieb. Zum großen Glück lässt sie sich von uns allen streicheln.


04. April 2021

Susi hat drei Babys bekommen!

Sie kümmert sich ganz toll um ihre Kleinen!

Wenn Sie das Foto genau ansschauen, dann entdecken Sie vier Kätzchen. Es gibt eine kleine traurige Geschichte dazu……

Das ist Zora. Sie liegt im Nachbarzimmer und hat kurz zuvor auch drei Babys bekommen. Alles schien gut, doch plötzlich sind zwei Babys verstorben. 😢 Zora hat fast so gut wie keine Milch mehr. Alle Versuche, die Kleinen zu retten, scheiterten. So legten wir das verbliebene rote Kätzchen zu Susi an die Zitze. Und sie hat es sofort angenommen. Susi ist eine sehr liebe Mama. Für Zora ist es sehr traurig. Sie bekommt jetzt alle Liebe von uns. Bald wird sie kastriert und geht zu ihrem Frauchen.

FREUD UND LEID SO DICHT NEBENEINANDER!


19.April 2021

Leider sind alle drei Babys von Susi nacheinander verstorben. 😢😢😢

Höchst wahrscheinlich sind die Kitten an einer Blutgruppenunverträglichkeit (Feline Neonatale Isoerythrolyse) gestorben. Kurz gesagt: die Babys hatten die Blutgruppe vom Vater und die Mutter hat eine andere Blutgruppe. Über die Muttermilch kam es zur Vergiftung. Da waren wir machtlos und zutiefst traurig. Jedes Kleine, was nun über die Regenbogenbrücke gegangen ist, erhält einen Platz in unseren Herzen.💖

Nun ist nur noch der kleine Zorro übrig. Susi kümmert sich sehr liebevoll um ihn. Das Kleine trinkt mit großem Appetit und hat einen kugligen Milchbauch😸.

Dieses Bild ist so unglaublich wunderschön!😻

26.April 2021

Zorro wird abenteuerlustig und klettert auf zittrigen Beinen öfter aus dem Korb.

Miau…miau…der Ruf nach der Mama. So allein ist plötzlich doch beängstigend.
Und Mama kommt klein Zorro abholen.

Noch saubergeschleckt und dann ab ins kuschlige Körbchen!


29.April 2021

Zorro ist noch sehr wackelig auf seinen Beinchen. Es ist gut, wenn er sich nun öfter bewegt und versucht, sich auf seinen Beinchen zu halten.

Der erste Gang zum Minie-Klo

Geschafft. Bei Mama wieder angekommen!
Er liebt es zu kuscheln💗
💗💗💗💗💗💗💗💗💗💗💗💗

Sammy ist wieder da

Das unerwartete Wiedersehen mit Sammy😻

Vor einigen Tagen meldete sich eine Katzenfreundin aus Weischlitz, dass ein streundender Kater ihr zugelaufen ist. Er bekam den Namen Hermann. Sie fütterte Herrmann und hätte sich weiterhin um ihn gekümmert. Doch Herrman meinte , ihm gehört dieses Revier. So verjagte er regelmäßig die dort lebenden Katzen. So kam Herrman zun uns ins Katzenhaus. Sofort wurde er natürlich dem Tierarzt vorgestellt und Herrman wurden einige Zähne gezogen. Die fiesen Zecken sind nun alle von ihm abgefallen.

Streuner müssen sich stets und ständig damit rumplagen.In der Quarantäne wirkte er ruhig und gelassen. Nur sein Appetit ist nicht vorhanden. Irgendwie erinnerte uns dieser hübsche Kater an ein früheren Besucher.Beim genaueren Hinsehen fiel uns auf, dass dieser Kater absolute Ähnlichkeit mit unserem damaligen Streuner Sammy hat. Die Kerbe im Ohr, das Fell, sein Wesen. Kein Zweifel…es ist Sammy!😺😍

Wir waren höchst erfreut…besonders jedoch unsere Josi.Sammy war voriges Jahr in Plauen Josi zugelaufen. Sie versorgte ihn einige Wochen und brachte ihn gleich nach dem Einfangen zur Kastration und anschließend kam er zu uns. Sammy hatte an beiden Bauchseiten schlimme Verletzungen. Der Tierarzt ging von Gewalteinwirkung aus. Die Wunden waren so schlimm, dass sie stark eiteren und eine nochmalige OP erforderten. Ohne Josi wäre Sammy wahrscheinlich an einer Blutvergiftung gestorben.

Sammy sollte bei uns im Katzenhaus eine sorglose Zeit haben. So ließ Mario ihn nach seiner vierwöchigen Quarantäne- und Genesungszeit in die Freiheit. Doch kaum war er aus dem Tragekorb, flitzte er über unseren Zaun auf und davon. Leider haben wir clevere hervorragende Kletterer, die trotz leichtem Strom am Zaun diese Hindernisse bewältigen. (Unser Abbas hatte es regelmäßig drauf…nun genießt er die Vorzüge vom Katzenhaus…doch das ist eine andere Geschichte).Sammy war jedenfall spurlos verschwunden.Das stimmte uns traurig. Und nun plötzlich dieses unverhoffte Wiedersehen. Wer weiß, was Sammy in diesem dreiviertel Jahr wieder alles in seinem Streunerdasein erlebt hat. Denn in Weischlitz ist er erst seit wenigen Wochen. Wo streunerte er herum? Was fand er zu fressen? Hatte er schon bei anderen Menschen versucht Konakt aufzunehmen?Hatte er einen warmen Unterschlupf bei den eisigen Temperaturen und nasskalten Wetter gefunden?🥶

Sammy ist ein Streuner und möchte doch seine regelmäßige Versorgung haben. Wir wollen, dass es Sammy gut geht, ihn vor Gefahren durch Verkehr, Umwelteinflüssen und Mensch schützen. Wir versuchen es nun noch einmal, ihn an das Katzenhaus zu gewöhnen. Sammy sitzt jetzt im Freigehege. Dort kann er andere Katzen kennenlernen, beobachten und hat doch sein kleines Reich für sich allein. Er verbringt seine Quarantäne an frischer Luft und hat Bewegungsfreiheit. Wir hoffen, dass so sein Appetit wieder kommt!Und wir Zweibeiner beweisen dem hübschen Sammy, dass wir ihn gern haben.😍

Kater Moritz …was ist los mit dir?

Moritz ist ein betagter Kater und kam voriges Frühjahr gemeinsam mit seinem Bruder Max zu uns ins Katzenhaus. Sie wurden abgegeben unter dem Motto: `Wenn ihr die Kater nicht nehmt, dann setze ich sie aus.` Sie waren beide sehr krank. Wir denken, dass dies der Grund für ihre Abschiebung war.

Sie waren beide vom ersten Tag sehr liebebedürftig und genossen jede erdenkliche Zuwendung.

Max blieb ein paar age später bei einer Tierärztin und wurde dort noch viele Monate versorgt und geliebt. Leider ist Max nun verstorben. Moritz aber blieb bei uns.

Anfangs blieb er im Zimmer. Doch er mauzte laut, dass er raus möchte. selbst am Fenster rief er laut sein Begehren. Eigentlich sollte Moritz ja ein neues Zuhause bekommen, doch er hatte wenig Glück. Weil seine Leberwerte sich sehr gebessert haben, entschlossen wir uns, Moritz die Türen zu öfnnen.

So erforschte er als Freigänger das Katzenhaus und den Garten. Moritz war ein ganz besonderer Kater. Sehr stolz und mehr ein Einzelgänger. Auf der anderen Seite sehr liebebedürftig und erfreut über Zuwendungen.😻

Im Sommer begrüßte er uns gern und holte erst einmal seine Streicheleinheiten ab. Er aalte und freute sich. Doch die Sonne nervte unseren Moritz. Er kniff die Augen zu Schlitze und versteckte sich unter die Decken auf der Bank.

Selbst sein Futter wollte er gern unter deer Decke versteckt fressen. Für uns war es guunstig. So fraß er brav immer seine Medizin.

Dann wurde für Wochen der blaue Katzenbaum an der Tür sein persönliches Revier. Auch dort dorthin bekam er sein Fressen serviert.

Später lief er auch öfter durch das Haus und suchte sich neue Kuschelplätze.

Er war ein Feinschmecker. Er fraß am liebsten Sheba und kleine Felixbeutel….sein Fressplatz war immer extrem besabbert und verkleckert….Hauptsache es schmeckte!😅

Moritz zeigte den anderen Katzen deutlich, dass er seine Ruhe haben möchte und ließ sie oft abblitzen.

Doch mit dem Herbst kamen immer wieder Krankheiten. Seine Leberwerte haben sich verschlechtert. Fieber setzte ihm zu. Moritz erkältete sich schnell und brauchte viel Wärme. Er wurde Dauergast beim Tierarzt. Oft dachten wir , dass es für den alten Knaben die letzten Tage werden. Doch wir gaben nie auf. Er bekam die beste Medizin, wurde bemuddelt und gepflegt. Moritz suchte immer die Nähe der Heizung und schlief fast nur noch.

Er war einige Zeit in der Quarantäne, denn da ist der Fußboden immer warm. Eine nette Katzenfreundin schenkte uns in Wärmekissen, was die Körperwärme speichert und lange warmhält. Später zog er in die Rentner-WG.

Doch Moritz war nicht mehr der selbe. Er wollte kaum noch aufstehen. Sonst kam er immer zur Tür gelaufen, wenn seine Menschen ins Zimmer kamen. Doch er blieb in seinem Körbchen liegen. Was war mit ihm bloß los?🥺 Er fraß nur noch, wenn wir es ihm vor die Nase hielten. Und er bekam Flüssigkeit ins Maul verabreicht, damit er nicht austrocknet und dehydriert. Unsere Helga umsorgte unseren Moritz jeden Tag zwei Stunden lang…er genoss die Gesellschaft.

Es sah mit Moritz garnicht gut aus und wir alle machten uns Sorgen um ihn. Er konnte kaum noch ein paar Schritte laufen und kippte immer weg.So beschloss unsere Helga, die schon viele Katzen daheim versorgt: „Moritz kommt zu mir. Da hab ich ihn unter Kontrolle und kann ihm zur Seite stehen….wenn es schlimm kommt, auch beim Sterben.😢!“

Wir alle warteten auf Helgas Nachrichten. Wie gehts unserem Moritz?😳

Doch es ist kaum zu glauben. Zu Hause angekommen, begab sich Moritz auf einen Beobachtungsgang durch das Zimmer. Er war zwar sehr geschafft und musste zwischendurch viel ruhen, doch die Lebensgeister waren erwacht. Er sollte eigentlich Physiotherapie bekommen, doch nun sorgte er selber für seine Bewegung. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet. Einige Katzen brauchen ein richtiges Zuhause, ihre Menschern um sich herum und ganz viel Zuwendung. So war es bei Moritz. Er war zum Schluss im Katzenhaus unglücklich, weil seine Menschen nicht oft für ihn Zeit hatten. So war er traurig und verlor seine Lebenskraft.Jeden Tag machte er neue Erfolge, lief mit großer Neugier durch sein neues Revier, baute seine Muskulatur auf, fraß mit gesundem Appetit…so dass er wieder zunahm und Kraft bekam. Helgas Katzen haben Moritz sofort anerkannt und teilen ihre Plätze mit ihm. 😻

Moritz ist nun glücklich und zufrieden….unsere Helga auch….und natürlich wir alle auch!☺️Wir danken unserer Helga so sehr!….

Es ist eine Liebesgeschichte zwischen Moritz und Helga💓, die beiden gut tut.

Hilfe…meine Katze kommt nicht vom Baum

Anfang des Jahres erhielt unser Verein ein Hilferuf von einer verzweifelten Familie. Ihre Katze saß nun schon den 3. Tag in Acht Meter Höhe auf dem Baum und kam nicht mehr von alleine herunter. Sie fragte uns, ob wir in irgendeiner Weise helfen könnten. Klar wollten wir helfen. Wir versuchten aus der Ferne mit Rat und Tat beizustehen. Wir machten uns natürlich auch Sorgen, wenn eine Katze so lange Zeit auf dem Baum verharrt.

Es hatte zu dieser Zeit auch in diesem Dorf schon reichlich geschneit. Das war gut, denn Schnee hemmt den Aufprall der Katze bei Absturzgefahr. Aber auch schlecht, weil es der Katze das Herunterkommen schwieriger erscheinen läßt. Die Frau am Telefon machte sich um ihre geliebte Katze große Sorgen und war den Tränen nah. Es ist schlimm so machtlos zu sein und seiner geliebten Katze nicht helfen zu können.

Das Bild ist ein Beispiel

So kam nun der Leiterwagen der Dorffeuerwehr. Die Leiter war lang genug und der Feuerwehrmann hatte Hoffnung, sie greifen zu können. Doch die erschrockene Katze lief an das Ende eines Astes. Oh nein…

Das Team von der Katzenhilfe organisierte einen Baumkletterer. Der Chef der Baumpflegefirma sagte sofort zu, obwohl es an diesem Tag auch reichlich schneite. Das fanden wir sehr hilfsbereit!

Doch plötzlich kam ein Anruf der Katzenbesitzerin: “ Unsere Katze ist vom Baum runtergekommen! Ganz Allein!“

Welch Freude! Was für Erleichterung!

Das Ehepaar hat sich mit Futter und Leckerlis unter dem Baum gestellt und sie mit beruhigen Worten heruntergelockt. Was die vorhergehenden Tage nicht funktionierte, sollte nun doch klappen. Die Katze war mutig und kam Ast für Ast herunter.

Vielleicht hat der Feuerwehrmann die Katze aus ihrer verängstigten Starre geweckt. Oder der große Hunger ließ sie mutig werden. Genau werden ihre Zweibeiner es nie wissen. Doch die Hauptsache ist doch, dass sie ihre Fellnase wieder in die Arme schließen konnten.

Winter im Katzenhaus

Karlchen

Sascha

Mexel
Felix
Unsere Verliebten Susi, Lucci und Basti
Abbas auf dem Pfad
Zum Glück stehen jetzt die Klos unter einem tollen neuen Dach…alles trocken
Karlchen auf dem warmen Fensterbrett über der Heizung
Gigi schaut aus dem Küchenfenster

Liebesgeschichten

Abbas und Gesa

Das neue Jahr hat ein neues Liebespaar im Katzenhaus hervorgebracht. Unsere Gesa hat sich in Abbas verguckt. 💞Abbas kam voriges Jahr freiwillig zu uns ins Katzenhaus hereinspaziert. Gesa wurde vor drei Jahren als Babykätzchen gemeinsam mit ihrer Mama und ihren Geschwischtern im Globusbaumarkt entdeckt und gerettet. Abbas ist der liebenswürdige Kuschelkater, der alle ankuschelt….ob Zweibeiner, Katze oder Kater. Nun hat Gesa reagiert und schmust voll mit. 😻Es ist so wunderbar, den beiden zuzusehen. Mal schauen, ob eine enge Beziehung entsteht…so wie bei Basti und Lucci.😺

Katzenoma Minki erobert das Katzenhaus

Minki erobert das Katzenhaus

Minki kam voriges Jahr im Sommer aus einem sehr traurigem Grund zu uns ins Katzenhaus, denn ihr Frauchen kam ins Pfleheheim. Kein leichtes Schicksal für eine 15 jährige Katze. Eigentlich hatten wir vor, sie schnell wie möglich wieder zu vermitteln. Doch Minki flöste uns Respekt ein😅. Sie ließ sich ab und zu kurz von uns streicheln. Aber nur kurz über den Kopf. Und dann war dieser Blick und dieses leise Knurren!Minki war grummelig.😾Das änderte sich auch in den darauffolgenden Wochen nicht, obwohl wir uns Mühe gaben , Minki zu zähmen.So entschlossen wir uns , Minki frei zu lassen, denn so konnten wir sie nicht vermitteln. Nun verlies sie ihr Zimmer und entschloss sich in den Stall zurückzuziehen. Sie war ja so viele Katzen nicht gewohnt. Sie saß gern am Fenster und wollte ihre Ruhe. Ab und zu kam sie dann in den Garten.Doch nun ist es kalt im Stall. So wie alle unsere Katzen kam Minki eines Tages ins warme Haus und checkte alles. Und plötzlich erwartete uns Minki an einem Wochenende als erstes in der Küche auf dem Schrank und verlangte ihr Futter.Und so fing die Eroberung der Küche an. Eigentlich waren ja Lisa und Adele immer die Hausherrinnen. Doch Minki ist immer noch absolut grummelig. Wenn sie kommt, machen alle anderen Katzen Platz. Minki knurrt und faucht wie eine alte Furrie. Wenn sie im Haus unterwegs ist, hören wir ein tiefes Knurren, was ihr ihren Weg frei macht. Und dann dieser Blick. 🙀

Minki verteidigt ihr Fressen und ihre Schlafplätze. Keiner darf ihr zu nah kommen. Sogar Karlchen, der ja gern provoziert, macht einen Rückzieher.Doch Minki ist eine alte Katzenoma. Wir hoffen, dass sie sich integriert und friedlich mit allen Fellnasen zusammenleben wird. Sie soll ihren Lebensabend noch genießen dürfen. Wir haben sie trotzdem lieb. 😻Und wir freuen uns, dass sie ins warme Haus gekommen ist. Das tut ihr gut.Ja im Katzenhaus wird es eng….alle wollen ein warmes Plätzchen erhaschen. Aber zum Glück gibt es viele.


Minki`s Geschichten

18.Januar 2021

Frechheit!

da liege ich nichtsahnend auf meinem Brett und döse so vor mich hin, packt mich doch eine von dem weiblichen Personal und stopft mich in eine Kiste. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, schaukeln die mich in der brummenden Blechschachtel zu den Zweibeinern, die so abscheulich riechen. Auf einmal geht die Decke von der Kiste auf und eine große Hand greift nach mir. Ihr könnt mir glauben, ich habe mich mit Zähnen und Krallen gewehrt. Aber leider hat das nichts gebracht. Die Hand hat mich im Genick festgehalten, so daß ich nichts mehr machen konnte. Wenigstens habe ich gebrummt. Der Zweibeiner hat mir dann in die Ohren geguckt und gesagt, dass die nicht in Ordnung sind. Ins Mäulchen hat der auch noch geguckt. Hat der noch keine Zähne gesehen?! Dann wurde mir was in die Ohren getropft und ich durfte wieder in meine Kiste zurück. Ehrlich, ich war ganz schön froh, als ich da wieder rein durfte. Obwohl ich die eigentlich nicht leiden mag.Außer mir war in einer anderen Kiste noch ein roter dürrer Kater mit. Der war etwas krank, das habe ich gerochen. Fragt mich aber nicht, was mit dem passiert ist. Ich habe mich in meiner Kiste verkrochen. Ich weiß nur, dass der wieder mit zurück geschaukelt wurde.Als wir wieder zurück waren, durfte ich wieder raus aus der Kiste. Wollte ich aber vorsichtshalber nicht. Sicher ist sicher! Aber ich war sooo sauer, ich habe alle angeknurrt und angefaucht, die in meine Nähe kamen. Egal ob Personal oder andere Katze. Geht ja auch gar nicht, was das Personal sich mit mir erlaubt! Bin doch nicht mehr die Jüngste.Habe ich Euch schon erzählt, dass die vom Personal neuerdings immer Grumpikatze zu mir sagen? Ich bin doch Minki!


21. Januar 2021

Hallo Ihr da, ich bin`s mal wieder, Minki.

Habt Ihr auch immer so Stress mit Eurem Personal? Ich kann Euch sagen. Es reicht schon zu, dass ich mir den Platz hier mit so vielen anderen Katzen teilen muss. Früher, ja früher war alles gaaanz anders. Da hatte ich ein weibliches Personal ganz für mich alleine. Ich wurde von früh bis abends verwöhnt. Gut, ich gebe zu, ich wurde so sehr verwöhnt, dass mein Bäuchlein doch etwas zu dick wurde. Leider musste mein Personal in ein Pflegeheim umziehen und durfte mich nicht mitnehmen. Deshalb hat man mich in dieses Katzenhaus gebracht. Könnt Ihr Euch DAS vorstellen! Jetzt muss ich mir das Personal mit vielen anderen Katzen teilen. Auch wenn es hier mehr Personal gibt, ganz viel weibliches und ein männliches Personal. Aber ich bin Einzelpflege gewöhnt. Die erste Zeit habe ich es vorgezogen, mir einen schönen ruhigen Platz am Fenster zu suchen. Von da aus habe ich alles schön beobachtet, vor allem das andere Katzenvolk. Mit der Zeit wurde es aber kälter und ich habe mir überlegt, ich muss mal schauen wohin die Anderen sich so verziehen. Hatte gehört, dass es da schöne warme Plätze gibt. So nach und nach habe ich mich vorgearbeitet. Jetzt ist mein Platz ganz nah an der Futterausgabestelle. Das Personal sagt „Küche“ dazu. Hier liege ich meistens auf einem Brett und schaue mir von da die Welt an. Ganz toll ist auch, wenn das Personal ein Teil vom Fell ablegt (wie die das wohl machen?). Ein weibliches Personal riecht besonders gut und ich muss dann immer an dem Fell schnuppern. Wenn es mir gelingt, dass das Fell runter fällt, dann kuschel ich mich rein und schnurre. Aaaa riecht das gut. Blöd ist nur, dass die das Fell irgendwann wieder haben will. Sie sagt dann zu mir, sie müsse nach Hause. Wie, ich muss hierbleiben und die geht weg?! Frechheit! Auf jeden Fall gefällt es mir in dieser Küche am besten. Ich bin da nah am Futter und den Leckerlies. Bekomme alles mit wer da ist. DEN Platz geb ich nicht mehr her. Mag Adele bleiben wo sie will. Nur mit Lisa muss ich mal noch ein ernstes Wörtchen reden und ihr klarmachen, dass ich hier die Chefin bin und nicht mehr sie!So, jetzt wisst Ihr Bescheid. ………….Minki


30. Januar 2021

Haaatschiee!

Mir gehts nicht gut und deshalb ist es erlaubt, dass das Personal mich anfasst. Ich hatte Euch doch erzählt, dass die mich einfach gepackt haben und zu den komisch riechenden Menschen gebracht haben. Ich habe mich darüber so geärgert, dass ich mich verkrochen und geschmollt habe. Phö, die können doch nicht mit mir machen was sie wollen! Als ich dann einige Tage später ausgeschmollt hatte, kommt doch das Personal, hält mich fest und macht mir wieder so Zeug in die Ohren!! Ich hab mich wirklich gewehrt, mit Krallen und Zähnen. Blöderweise hatte eine vom Personal aber so dicke Sachen an ihren Pfoten und ich glaub die hat nix gemerkt. So ein Mist! Nun war ich endgültig sauer und habe mich im Stall versteckt. Dabei geh ich da grad gar nicht gerne hin, weil es doch bissel kalt ist dort. In der Küche ist es sooo schön kuschelig und die anderen Katzen hab ich da voll im Griff. Leider habe ich mich dann auch noch im Stall erkältet 🤒. Bin dann doch wieder zurück auf mein Brett in der Küche, weil ich mich so schlecht gefühlt habe und mich zum Schlafen gelegt. Als ich aufwachte, war ich plötzlich wo anders. Das Personal sagt Quarantäne/-Krankenstation dazu.

Ganz heimlich haben die mich in einem Karton dahin getragen. Inzwischen geht es mir schon besser, aber ich fühle mich in der Box ganz wohl, habs da schön warm und ruhig. Stellt Euch vor, ich liege heute so in meiner Box, merk ich doch wie die Tür aufgeht.

Kommt eine Pfote vom Personal mit dem dicken Zeug um deren Krallen immer näher an mich ran. Wir schwante schon nichts Gutes und ich habe geschimpft. Die Andere vom Personal hatte schon diese blöde Flasche in der Hand. Wollen die mir nicht schon wieder was in die Ohren tun?! Ohne mich! Ich hab geschimpft und zugehauen, gefaucht und Zähne gezeigt. Ne Decke hatten sie auch schon wieder dabei. NICHT MIT MINKI! Auch wenn ich schon bissel alt und klein bin. Haha, nach einer Weile sagte das eine Personal zum anderen Personal, dass sie aufgeben. Sieg auf ganzer Linie! So, nu fress ich noch etwas und dann muss ich schlafen.

Bis bald, Eure Minki


13.Februar 2021

Minki in der Rentner-WG

Hallo Ihr da, ich bin es mal wieder, Minki

Ich hatte Euch ja erzählt, dass ich mich erkältet habe und zum gesund werden in dieses blöde Quarantäne-/Krankenzimmer gebracht wurde. Als ich geschlafen habe, jawoll! Das wollte ich noch einmal betonen! Einfach so, ohne mich zu fragen. Ok, schlecht war es da nicht so wirklich. Es war warm und ich hatte meine Ruhe vor der Nervensäge Karlchen. Der neckt hier im Haus immer alle und das gefällt mir gar nicht. Aber irgendwann ging es mir wieder besser und in dieser Kiste ist nicht wirklich viel Platz. Auch wenn ich schon alt bin, aber etwas mehr Bewegungsfreiheit möchte ich schon haben. Vor allem liebe ich es, auf dem Brett zu sitzen und die Welt zu beobachten (naja und was die Anderen so treiben). Stellt Euch vor, heute kamen zwei vom Personal und eine davon hatte wieder so unheimliches Zeug an ihren Pfoten. Dieses Mal war das noch länger und ich wurde schon gleich vorsichtshalber böse. Man weiß ja nie, ob die mich wieder zu den komisch riechenden Zweibeinern bringen wollen. Also habe ich gefaucht und geknurrt, mich gewehrt mit allen vier Pfoten. Das Personal hat es dann aber doch geschafft, mich in eine kleine Kiste mit Deckel zu stecken. So eine Frechheit!!! Zum Glück musste ich da nicht lange drin bleiben, denn plötzlich wurde die Kiste abgestellt und der Deckel aufgemacht. Vorsichtig habe ich mich umgeschaut. Wo haben die mich hingebracht??? Auf den ersten Blick sah es schon mal nicht schlecht aus hier. Viiiieeel mehr Platz als in diesem Quarantänedingens, Liegeplätze, Kletterdinger und schön warm. Dachte schon ich habe das Paradies für mich alleine. Neee, denkste! Da waren noch zwei Katzen da. Besser gesagt ein Kater der Fridolin heißt und eine Katze mit dem Namen Erna. Die sind auch schon alt so wie ich. Sieht so aus, als ob sich hier kein Jungvolk rumtreibt. Das Personal sagt Rentner-WG zu dem Zimmer. Wie die das wohl meinen? Immer sagen die so komische Sachen. Fridolin kam schon mal schnuppern, aber dem habe ich gleich erzählt, wo es lang geht. Der will vielleicht noch mit mir anbandeln! Pöh, der soll schön bei seiner Erna bleiben und mich in Ruhe lassen. Naja, ich muss mir das hier erst einmal genauer ansehen.Die vom Personal mit den Dingern an den Pfoten kam dann später und hat sauber gemacht. Dabei hat sie mit mir gesprochen und gesagt, dass ich jetzt hier bleiben kann. Aber so richtig habe ich ihr das nicht geglaubt. Man weiß ja nie. Auf jeden Fall habe ich gaaanz genau zugeschaut was die so treibt und wenn sie mir zu nahe kam, habe ich gebrummt. Sicher ist sicher.So, jetzt muss ich mich erst einmal etwas ausruhen. War wohl doch etwas zu aufregend für mich betagte Katze. Bis später mal wieder.

Eure Minki Grumpikatz


20.März 2021

Na, kennt Ihr mich noch?

Hab ja lange nix von mir hören lassen. Aber ehrlich, bei den zwei Alten war es auch zu langweilig. Die haben immer schön brav gehört und gemacht was ich wollte. Das war keine Herausforderung für mich 😕. Was hätte ich Euch da erzählen sollen? Das war sooo langweilig, dass ich nicht mal mehr Lust hatte, das Personal anzuknurren. Phö, die haben sich schon gefreut und gesagt „Die Minki ist aber ruhig geworden, richtig friedlich. Man kann ja recht nah an sie rangehen“. Ehrlich, wie einfältig das Personal sein kann 🙄. Eines Tages ist das Personal auf die Idee gekommen, mich von den Rentnern zu erlösen. Sie sagten, dass es jetzt nicht mehr so kalt sei, ich wieder richtig fit bin und deshalb überall wieder frei rumlaufen dürfe. Ich habe mich natürlich mega gefreut. Aber das habe ich für mich behalten. Eine Minki hat ihren Stolz!Das übrige Katzenvolk war von meiner Wiederkehr nicht so begeistert. Vor allem die, die es sich inzwischen auf meinen Plätzen bequem gemacht hatten. Meine Erzfeindin Adele lag schön gemütlich auf meinem Brett am Fenster! Auch wenn ich etwas kleiner bin, vor einer Minki reisst auch Adele aus. Ich habe mal das Personal belauscht. Wisst Ihr, ich liege da so auf meinem Brett, döse vor mich hin und tu so, als ob ich tief und fest schlafe. Dabei höre ich GANZ GENAU zu, was das Personal so sagt. Vieles interessiert mich nicht, da geht es um Patenschaften, Spender und noch so’n Zeug. Aber einmal erzählten sie, dass Adele und Lisa die Küchenkatzen sind und jeder vor ihnen Respekt hat. Hatte ich schon mal gesagt, dass das Personal einfältig ist 🙄? Ok mit Lisa lege ich mich nicht an. Noch nicht, vielleicht, mal sehen. Aber Adele! Ich bitte Euch. Zum Beispiel heute. Das Personal hatte ein schönes Kuschelnest in der Futterküche auf das runde Brett mit den drei Beinen gelegt. Wer lag drin? Adele. Aber das Nest sah so gemütlich aus, da wollte ICH drin liegen. Also habe mich angeschlichen und als ich mich leicht über das Nest gebeugt habe, habe ich gaanz laut und gefählich Adele ins Ohr gefaucht. Zusätzlich habe ich fürchterlich böse geguckt und die Pfote erhoben. Ihr hättet mal sehen sollen, wie Adele aufgesprungen und geflüchtet ist. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, habe ich es mir darin schön gemütlich gemacht. So, nu werde ich mal schön weiter in dem Nest schlafen. Nun erlebe ich wieder mehr und werde Euch schon mal wieder von mir und meinen Untertanen berichten.

Machts mal schön gut Eure Minki