Autor-Archiv:Kristin Stark

Kater Moritz …was ist los mit dir?

Moritz ist ein betagter Kater und kam voriges Frühjahr gemeinsam mit seinem Bruder Max zu uns ins Katzenhaus. Sie wurden abgegeben unter dem Motto: `Wenn ihr die Kater nicht nehmt, dann setze ich sie aus.` Sie waren beide sehr krank. Wir denken, dass dies der Grund für ihre Abschiebung war.

Sie waren beide vom ersten Tag sehr liebebedürftig und genossen jede erdenkliche Zuwendung.

Max blieb ein paar age später bei einer Tierärztin und wurde dort noch viele Monate versorgt und geliebt. Leider ist Max nun verstorben. Moritz aber blieb bei uns.

Anfangs blieb er im Zimmer. Doch er mauzte laut, dass er raus möchte. selbst am Fenster rief er laut sein Begehren. Eigentlich sollte Moritz ja ein neues Zuhause bekommen, doch er hatte wenig Glück. Weil seine Leberwerte sich sehr gebessert haben, entschlossen wir uns, Moritz die Türen zu öfnnen.

So erforschte er als Freigänger das Katzenhaus und den Garten. Moritz war ein ganz besonderer Kater. Sehr stolz und mehr ein Einzelgänger. Auf der anderen Seite sehr liebebedürftig und erfreut über Zuwendungen.😻

Im Sommer begrüßte er uns gern und holte erst einmal seine Streicheleinheiten ab. Er aalte und freute sich. Doch die Sonne nervte unseren Moritz. Er kniff die Augen zu Schlitze und versteckte sich unter die Decken auf der Bank.

Selbst sein Futter wollte er gern unter deer Decke versteckt fressen. Für uns war es guunstig. So fraß er brav immer seine Medizin.

Dann wurde für Wochen der blaue Katzenbaum an der Tür sein persönliches Revier. Auch dort dorthin bekam er sein Fressen serviert.

Später lief er auch öfter durch das Haus und suchte sich neue Kuschelplätze.

Er war ein Feinschmecker. Er fraß am liebsten Sheba und kleine Felixbeutel….sein Fressplatz war immer extrem besabbert und verkleckert….Hauptsache es schmeckte!😅

Moritz zeigte den anderen Katzen deutlich, dass er seine Ruhe haben möchte und ließ sie oft abblitzen.

Doch mit dem Herbst kamen immer wieder Krankheiten. Seine Leberwerte haben sich verschlechtert. Fieber setzte ihm zu. Moritz erkältete sich schnell und brauchte viel Wärme. Er wurde Dauergast beim Tierarzt. Oft dachten wir , dass es für den alten Knaben die letzten Tage werden. Doch wir gaben nie auf. Er bekam die beste Medizin, wurde bemuddelt und gepflegt. Moritz suchte immer die Nähe der Heizung und schlief fast nur noch.

Er war einige Zeit in der Quarantäne, denn da ist der Fußboden immer warm. Eine nette Katzenfreundin schenkte uns in Wärmekissen, was die Körperwärme speichert und lange warmhält. Später zog er in die Rentner-WG.

Doch Moritz war nicht mehr der selbe. Er wollte kaum noch aufstehen. Sonst kam er immer zur Tür gelaufen, wenn seine Menschen ins Zimmer kamen. Doch er blieb in seinem Körbchen liegen. Was war mit ihm bloß los?🥺 Er fraß nur noch, wenn wir es ihm vor die Nase hielten. Und er bekam Flüssigkeit ins Maul verabreicht, damit er nicht austrocknet und dehydriert. Unsere Helga umsorgte unseren Moritz jeden Tag zwei Stunden lang…er genoss die Gesellschaft.

Es sah mit Moritz garnicht gut aus und wir alle machten uns Sorgen um ihn. Er konnte kaum noch ein paar Schritte laufen und kippte immer weg.So beschloss unsere Helga, die schon viele Katzen daheim versorgt: „Moritz kommt zu mir. Da hab ich ihn unter Kontrolle und kann ihm zur Seite stehen….wenn es schlimm kommt, auch beim Sterben.😢!“

Wir alle warteten auf Helgas Nachrichten. Wie gehts unserem Moritz?😳

Doch es ist kaum zu glauben. Zu Hause angekommen, begab sich Moritz auf einen Beobachtungsgang durch das Zimmer. Er war zwar sehr geschafft und musste zwischendurch viel ruhen, doch die Lebensgeister waren erwacht. Er sollte eigentlich Physiotherapie bekommen, doch nun sorgte er selber für seine Bewegung. Es hat sich wieder einmal bewahrheitet. Einige Katzen brauchen ein richtiges Zuhause, ihre Menschern um sich herum und ganz viel Zuwendung. So war es bei Moritz. Er war zum Schluss im Katzenhaus unglücklich, weil seine Menschen nicht oft für ihn Zeit hatten. So war er traurig und verlor seine Lebenskraft.Jeden Tag machte er neue Erfolge, lief mit großer Neugier durch sein neues Revier, baute seine Muskulatur auf, fraß mit gesundem Appetit…so dass er wieder zunahm und Kraft bekam. Helgas Katzen haben Moritz sofort anerkannt und teilen ihre Plätze mit ihm. 😻

Moritz ist nun glücklich und zufrieden….unsere Helga auch….und natürlich wir alle auch!☺️Wir danken unserer Helga so sehr!….

Es ist eine Liebesgeschichte zwischen Moritz und Helga💓, die beiden gut tut.

Hilfe…meine Katze kommt nicht vom Baum

Anfang des Jahres erhielt unser Verein ein Hilferuf von einer verzweifelten Familie. Ihre Katze saß nun schon den 3. Tag in Acht Meter Höhe auf dem Baum und kam nicht mehr von alleine herunter. Sie fragte uns, ob wir in irgendeiner Weise helfen könnten. Klar wollten wir helfen. Wir versuchten aus der Ferne mit Rat und Tat beizustehen. Wir machten uns natürlich auch Sorgen, wenn eine Katze so lange Zeit auf dem Baum verharrt.

Es hatte zu dieser Zeit auch in diesem Dorf schon reichlich geschneit. Das war gut, denn Schnee hemmt den Aufprall der Katze bei Absturzgefahr. Aber auch schlecht, weil es der Katze das Herunterkommen schwieriger erscheinen läßt. Die Frau am Telefon machte sich um ihre geliebte Katze große Sorgen und war den Tränen nah. Es ist schlimm so machtlos zu sein und seiner geliebten Katze nicht helfen zu können.

Das Bild ist ein Beispiel

So kam nun der Leiterwagen der Dorffeuerwehr. Die Leiter war lang genug und der Feuerwehrmann hatte Hoffnung, sie greifen zu können. Doch die erschrockene Katze lief an das Ende eines Astes. Oh nein…

Das Team von der Katzenhilfe organisierte einen Baumkletterer. Der Chef der Baumpflegefirma sagte sofort zu, obwohl es an diesem Tag auch reichlich schneite. Das fanden wir sehr hilfsbereit!

Doch plötzlich kam ein Anruf der Katzenbesitzerin: “ Unsere Katze ist vom Baum runtergekommen! Ganz Allein!“

Welch Freude! Was für Erleichterung!

Das Ehepaar hat sich mit Futter und Leckerlis unter dem Baum gestellt und sie mit beruhigen Worten heruntergelockt. Was die vorhergehenden Tage nicht funktionierte, sollte nun doch klappen. Die Katze war mutig und kam Ast für Ast herunter.

Vielleicht hat der Feuerwehrmann die Katze aus ihrer verängstigten Starre geweckt. Oder der große Hunger ließ sie mutig werden. Genau werden ihre Zweibeiner es nie wissen. Doch die Hauptsache ist doch, dass sie ihre Fellnase wieder in die Arme schließen konnten.

Winter im Katzenhaus

Karlchen

Sascha

Mexel
Felix
Unsere Verliebten Susi, Lucci und Basti
Abbas auf dem Pfad
Zum Glück stehen jetzt die Klos unter einem tollen neuen Dach…alles trocken
Karlchen auf dem warmen Fensterbrett über der Heizung
Gigi schaut aus dem Küchenfenster

Liebesgeschichten

Abbas und Gesa

Das neue Jahr hat ein neues Liebespaar im Katzenhaus hervorgebracht. Unsere Gesa hat sich in Abbas verguckt. 💞Abbas kam voriges Jahr freiwillig zu uns ins Katzenhaus hereinspaziert. Gesa wurde vor drei Jahren als Babykätzchen gemeinsam mit ihrer Mama und ihren Geschwischtern im Globusbaumarkt entdeckt und gerettet. Abbas ist der liebenswürdige Kuschelkater, der alle ankuschelt….ob Zweibeiner, Katze oder Kater. Nun hat Gesa reagiert und schmust voll mit. 😻Es ist so wunderbar, den beiden zuzusehen. Mal schauen, ob eine enge Beziehung entsteht…so wie bei Basti und Lucci.😺

Katzenoma Minki erobert das Katzenhaus

Minki erobert das Katzenhaus

Minki kam voriges Jahr im Sommer aus einem sehr traurigem Grund zu uns ins Katzenhaus, denn ihr Frauchen kam ins Pfleheheim. Kein leichtes Schicksal für eine 15 jährige Katze. Eigentlich hatten wir vor, sie schnell wie möglich wieder zu vermitteln. Doch Minki flöste uns Respekt ein😅. Sie ließ sich ab und zu kurz von uns streicheln. Aber nur kurz über den Kopf. Und dann war dieser Blick und dieses leise Knurren!Minki war grummelig.😾Das änderte sich auch in den darauffolgenden Wochen nicht, obwohl wir uns Mühe gaben , Minki zu zähmen.So entschlossen wir uns , Minki frei zu lassen, denn so konnten wir sie nicht vermitteln. Nun verlies sie ihr Zimmer und entschloss sich in den Stall zurückzuziehen. Sie war ja so viele Katzen nicht gewohnt. Sie saß gern am Fenster und wollte ihre Ruhe. Ab und zu kam sie dann in den Garten.Doch nun ist es kalt im Stall. So wie alle unsere Katzen kam Minki eines Tages ins warme Haus und checkte alles. Und plötzlich erwartete uns Minki an einem Wochenende als erstes in der Küche auf dem Schrank und verlangte ihr Futter.Und so fing die Eroberung der Küche an. Eigentlich waren ja Lisa und Adele immer die Hausherrinnen. Doch Minki ist immer noch absolut grummelig. Wenn sie kommt, machen alle anderen Katzen Platz. Minki knurrt und faucht wie eine alte Furrie. Wenn sie im Haus unterwegs ist, hören wir ein tiefes Knurren, was ihr ihren Weg frei macht. Und dann dieser Blick. 🙀

Minki verteidigt ihr Fressen und ihre Schlafplätze. Keiner darf ihr zu nah kommen. Sogar Karlchen, der ja gern provoziert, macht einen Rückzieher.Doch Minki ist eine alte Katzenoma. Wir hoffen, dass sie sich integriert und friedlich mit allen Fellnasen zusammenleben wird. Sie soll ihren Lebensabend noch genießen dürfen. Wir haben sie trotzdem lieb. 😻Und wir freuen uns, dass sie ins warme Haus gekommen ist. Das tut ihr gut.Ja im Katzenhaus wird es eng….alle wollen ein warmes Plätzchen erhaschen. Aber zum Glück gibt es viele.


Minki`s Geschichten

18.Januar 2021

Frechheit!

da liege ich nichtsahnend auf meinem Brett und döse so vor mich hin, packt mich doch eine von dem weiblichen Personal und stopft mich in eine Kiste. Als ob das nicht schon schlimm genug ist, schaukeln die mich in der brummenden Blechschachtel zu den Zweibeinern, die so abscheulich riechen. Auf einmal geht die Decke von der Kiste auf und eine große Hand greift nach mir. Ihr könnt mir glauben, ich habe mich mit Zähnen und Krallen gewehrt. Aber leider hat das nichts gebracht. Die Hand hat mich im Genick festgehalten, so daß ich nichts mehr machen konnte. Wenigstens habe ich gebrummt. Der Zweibeiner hat mir dann in die Ohren geguckt und gesagt, dass die nicht in Ordnung sind. Ins Mäulchen hat der auch noch geguckt. Hat der noch keine Zähne gesehen?! Dann wurde mir was in die Ohren getropft und ich durfte wieder in meine Kiste zurück. Ehrlich, ich war ganz schön froh, als ich da wieder rein durfte. Obwohl ich die eigentlich nicht leiden mag.Außer mir war in einer anderen Kiste noch ein roter dürrer Kater mit. Der war etwas krank, das habe ich gerochen. Fragt mich aber nicht, was mit dem passiert ist. Ich habe mich in meiner Kiste verkrochen. Ich weiß nur, dass der wieder mit zurück geschaukelt wurde.Als wir wieder zurück waren, durfte ich wieder raus aus der Kiste. Wollte ich aber vorsichtshalber nicht. Sicher ist sicher! Aber ich war sooo sauer, ich habe alle angeknurrt und angefaucht, die in meine Nähe kamen. Egal ob Personal oder andere Katze. Geht ja auch gar nicht, was das Personal sich mit mir erlaubt! Bin doch nicht mehr die Jüngste.Habe ich Euch schon erzählt, dass die vom Personal neuerdings immer Grumpikatze zu mir sagen? Ich bin doch Minki!


21. Januar 2021

Hallo Ihr da, ich bin`s mal wieder, Minki.

Habt Ihr auch immer so Stress mit Eurem Personal? Ich kann Euch sagen. Es reicht schon zu, dass ich mir den Platz hier mit so vielen anderen Katzen teilen muss. Früher, ja früher war alles gaaanz anders. Da hatte ich ein weibliches Personal ganz für mich alleine. Ich wurde von früh bis abends verwöhnt. Gut, ich gebe zu, ich wurde so sehr verwöhnt, dass mein Bäuchlein doch etwas zu dick wurde. Leider musste mein Personal in ein Pflegeheim umziehen und durfte mich nicht mitnehmen. Deshalb hat man mich in dieses Katzenhaus gebracht. Könnt Ihr Euch DAS vorstellen! Jetzt muss ich mir das Personal mit vielen anderen Katzen teilen. Auch wenn es hier mehr Personal gibt, ganz viel weibliches und ein männliches Personal. Aber ich bin Einzelpflege gewöhnt. Die erste Zeit habe ich es vorgezogen, mir einen schönen ruhigen Platz am Fenster zu suchen. Von da aus habe ich alles schön beobachtet, vor allem das andere Katzenvolk. Mit der Zeit wurde es aber kälter und ich habe mir überlegt, ich muss mal schauen wohin die Anderen sich so verziehen. Hatte gehört, dass es da schöne warme Plätze gibt. So nach und nach habe ich mich vorgearbeitet. Jetzt ist mein Platz ganz nah an der Futterausgabestelle. Das Personal sagt „Küche“ dazu. Hier liege ich meistens auf einem Brett und schaue mir von da die Welt an. Ganz toll ist auch, wenn das Personal ein Teil vom Fell ablegt (wie die das wohl machen?). Ein weibliches Personal riecht besonders gut und ich muss dann immer an dem Fell schnuppern. Wenn es mir gelingt, dass das Fell runter fällt, dann kuschel ich mich rein und schnurre. Aaaa riecht das gut. Blöd ist nur, dass die das Fell irgendwann wieder haben will. Sie sagt dann zu mir, sie müsse nach Hause. Wie, ich muss hierbleiben und die geht weg?! Frechheit! Auf jeden Fall gefällt es mir in dieser Küche am besten. Ich bin da nah am Futter und den Leckerlies. Bekomme alles mit wer da ist. DEN Platz geb ich nicht mehr her. Mag Adele bleiben wo sie will. Nur mit Lisa muss ich mal noch ein ernstes Wörtchen reden und ihr klarmachen, dass ich hier die Chefin bin und nicht mehr sie!So, jetzt wisst Ihr Bescheid. ………….Minki


30. Januar 2021

Haaatschiee!

Mir gehts nicht gut und deshalb ist es erlaubt, dass das Personal mich anfasst. Ich hatte Euch doch erzählt, dass die mich einfach gepackt haben und zu den komisch riechenden Menschen gebracht haben. Ich habe mich darüber so geärgert, dass ich mich verkrochen und geschmollt habe. Phö, die können doch nicht mit mir machen was sie wollen! Als ich dann einige Tage später ausgeschmollt hatte, kommt doch das Personal, hält mich fest und macht mir wieder so Zeug in die Ohren!! Ich hab mich wirklich gewehrt, mit Krallen und Zähnen. Blöderweise hatte eine vom Personal aber so dicke Sachen an ihren Pfoten und ich glaub die hat nix gemerkt. So ein Mist! Nun war ich endgültig sauer und habe mich im Stall versteckt. Dabei geh ich da grad gar nicht gerne hin, weil es doch bissel kalt ist dort. In der Küche ist es sooo schön kuschelig und die anderen Katzen hab ich da voll im Griff. Leider habe ich mich dann auch noch im Stall erkältet 🤒. Bin dann doch wieder zurück auf mein Brett in der Küche, weil ich mich so schlecht gefühlt habe und mich zum Schlafen gelegt. Als ich aufwachte, war ich plötzlich wo anders. Das Personal sagt Quarantäne/-Krankenstation dazu.

Ganz heimlich haben die mich in einem Karton dahin getragen. Inzwischen geht es mir schon besser, aber ich fühle mich in der Box ganz wohl, habs da schön warm und ruhig. Stellt Euch vor, ich liege heute so in meiner Box, merk ich doch wie die Tür aufgeht.

Kommt eine Pfote vom Personal mit dem dicken Zeug um deren Krallen immer näher an mich ran. Wir schwante schon nichts Gutes und ich habe geschimpft. Die Andere vom Personal hatte schon diese blöde Flasche in der Hand. Wollen die mir nicht schon wieder was in die Ohren tun?! Ohne mich! Ich hab geschimpft und zugehauen, gefaucht und Zähne gezeigt. Ne Decke hatten sie auch schon wieder dabei. NICHT MIT MINKI! Auch wenn ich schon bissel alt und klein bin. Haha, nach einer Weile sagte das eine Personal zum anderen Personal, dass sie aufgeben. Sieg auf ganzer Linie! So, nu fress ich noch etwas und dann muss ich schlafen.

Bis bald, Eure Minki


13.Februar 2021

Minki in der Rentner-WG

Hallo Ihr da, ich bin es mal wieder, Minki

Ich hatte Euch ja erzählt, dass ich mich erkältet habe und zum gesund werden in dieses blöde Quarantäne-/Krankenzimmer gebracht wurde. Als ich geschlafen habe, jawoll! Das wollte ich noch einmal betonen! Einfach so, ohne mich zu fragen. Ok, schlecht war es da nicht so wirklich. Es war warm und ich hatte meine Ruhe vor der Nervensäge Karlchen. Der neckt hier im Haus immer alle und das gefällt mir gar nicht. Aber irgendwann ging es mir wieder besser und in dieser Kiste ist nicht wirklich viel Platz. Auch wenn ich schon alt bin, aber etwas mehr Bewegungsfreiheit möchte ich schon haben. Vor allem liebe ich es, auf dem Brett zu sitzen und die Welt zu beobachten (naja und was die Anderen so treiben). Stellt Euch vor, heute kamen zwei vom Personal und eine davon hatte wieder so unheimliches Zeug an ihren Pfoten. Dieses Mal war das noch länger und ich wurde schon gleich vorsichtshalber böse. Man weiß ja nie, ob die mich wieder zu den komisch riechenden Zweibeinern bringen wollen. Also habe ich gefaucht und geknurrt, mich gewehrt mit allen vier Pfoten. Das Personal hat es dann aber doch geschafft, mich in eine kleine Kiste mit Deckel zu stecken. So eine Frechheit!!! Zum Glück musste ich da nicht lange drin bleiben, denn plötzlich wurde die Kiste abgestellt und der Deckel aufgemacht. Vorsichtig habe ich mich umgeschaut. Wo haben die mich hingebracht??? Auf den ersten Blick sah es schon mal nicht schlecht aus hier. Viiiieeel mehr Platz als in diesem Quarantänedingens, Liegeplätze, Kletterdinger und schön warm. Dachte schon ich habe das Paradies für mich alleine. Neee, denkste! Da waren noch zwei Katzen da. Besser gesagt ein Kater der Fridolin heißt und eine Katze mit dem Namen Erna. Die sind auch schon alt so wie ich. Sieht so aus, als ob sich hier kein Jungvolk rumtreibt. Das Personal sagt Rentner-WG zu dem Zimmer. Wie die das wohl meinen? Immer sagen die so komische Sachen. Fridolin kam schon mal schnuppern, aber dem habe ich gleich erzählt, wo es lang geht. Der will vielleicht noch mit mir anbandeln! Pöh, der soll schön bei seiner Erna bleiben und mich in Ruhe lassen. Naja, ich muss mir das hier erst einmal genauer ansehen.Die vom Personal mit den Dingern an den Pfoten kam dann später und hat sauber gemacht. Dabei hat sie mit mir gesprochen und gesagt, dass ich jetzt hier bleiben kann. Aber so richtig habe ich ihr das nicht geglaubt. Man weiß ja nie. Auf jeden Fall habe ich gaaanz genau zugeschaut was die so treibt und wenn sie mir zu nahe kam, habe ich gebrummt. Sicher ist sicher.So, jetzt muss ich mich erst einmal etwas ausruhen. War wohl doch etwas zu aufregend für mich betagte Katze. Bis später mal wieder.

Eure Minki Grumpikatz

Robby unser Knuddelbär wurde ein Sternchen

Dezember 2020

Ein weiterer Stern leuchtet nun über unserem Katzenhaus 😢. Wir mussten heute, am 2. Weihnachtsfeiertag schweren Herzens unseren kleinen Knuddelbär Robby über die Regenbogenbrücke gehen lassen. Er hatte akutes Nierenversagen. Robby ist friedlich in Annettes Armen eingeschlafen 😭.Wir werden dich so sehr vermissen. Du kamst als Streuner zu uns und hast sofort jeden in dein kleines Herz geschlossen, wolltest immer um uns sein und gestreichelt werden. Dein Leben war nicht einfach als Streuner, und doch hast du das Vertrauen in die Menschen nicht verloren. Du wirst immer in unseren Herzen bleiben, wir werden dich nie vergessen 😢.

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April 2020 Robbys Vergangenheit

Seit ca. 1 1/2 Wochen haben wir einen neuen Streuner. Wir nennen ihn Robby. Er lief uns zum Glück in Weischlitz in die Falle. Er war absolut ausgehungert und in einem erbärmlichen Zustand.😿 Er hatte schlimme eitrige Zähne und war voller Flöhe und Zecken. Nun wurde Robby kastriert und kann wieder gut fressen. Er holt nun das nach, was er in den letzten Jahren verpasst hat. Fressen…fressen…fressen. Robby genießt die Geborgenheit und Streicheleinheiten und schnurrt sogar ein wenig. 😸 Er bleibt noch für einige Zeit in Quarantäne und dann darf er unsere Katzengesellschaft kennen lernen. Wer weiß, was der arme Kerl in seinem Leben durchmachen musste. Sein Aussehen lässt es erahnen. Ein Kampf ums Überleben!

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So lebte sich Robby ein und er wurde ein Teil vom Katzenhaus.

Er liebte das Leben. Er fraß für sein Leben gern und mochte seine Katzenmilch!

Er begrüßte uns schon am Tor und legte sich gern auf unsere Schuhe.

Robby brachte jeden Tag Freude und ein Lächeln in unsere Herzen.

Gesundheit für Kater Gusti

Endlich kann Kater Gusti seinen Lebensabend beschwerdefrei genießen…..Der Streuner Gusti wurde von einer netten Frau lange Zeit versorgt. Doch nun konnte sie sich nicht mehr um ihn kümmern. So kam er zu uns.Gusti hatte eitrigen Schnupfen. Nach seiner Quarantänezeit hielt er sich auf dem Boden auf. Sein Schnupfen wurde immer schlimmer. Man brauchte nur ein paar Stufen hoch zu gehen, hörten wir die bedauernswerte Schniefnase.🙀 Er bekam Antibiothika und homöophatische Medizin. Der Arme saß nun nochmals tagelang in der Quarantänebox, wo er sich in der Wärme auskurieren sollte. Auch mit der Gewissheit, die anderen Katzen nicht anzustecken. Er saß in seinem Klo und da verkustete obendrein seine Nase mit dem Streu. Er tat uns so leid.😞 Geduldig lies er sich die Nase halbwegs säubern. Leider hatten wir kein Einzelzimmer frei. Merkwürdigerweise kam das Eiter nur aus einem Nasenloch.

So wurde Gusti nochmals dem Arzt vorgestellt. Und so bestätigte sich unser Verdacht, dass ein entzündeter Zahn die Ursache war. Der Abzess wurde behandelt und Gustis Schnupfen war nun auch verschwunden. Er hatte sicher auch Schmerzen und wir haben diesen dummen Schnupfen falsch interpretiert. Wir lernen immer wieder neu dazu.Nun gehts unserem Gusti richtig prima. Er ist gesellig und liegt gern allein oder mit anderen Katzen im Korb. Und er kann keine Katze anstecken.😸Auch für uns heißt es, unsere Tiere genau zu beobachten. Jede Katze soll ein beschwerdefreies Leben führen.

Durch eure Spenden ist es uns möglich, unsere Fellnasen tierärztlich versorgen zu lassen, wenn es notwendig wird!

Vielen lieben Dank für eure tolle Unterstützung!💓

Das sagt unsere Wildkamera…. oje armer Gust…hat wieder Schnupfen.
Gusti unser alter Knabe muss sich aber jetzt ordentlich putzen. Alte Katzen machen das leider nicht mehr so regelmäßig.
Gusti hat sich ins Wärmezimmer zurückgezogen. Das tut ihm gut!

Seppl bleibt in unseren Herzen

Das ist Seppl.

Er ist im Spätherbst unserer Helga von unserem Verein zugelaufen. Seppl mautzte bettelnd und war ziemlich am Ende. Helga nahm und brachte ihn zum Tierarzt. So wurde der Kater gleich kastriert, ein Bluttest gemacht und er erhielt seine Impfung. Seppl kam ins Katzenhaus und er genoss die Wärme und Fürsorge. Er war so dünn und wir versuchten ihn mit Hühnerbrühe und andere Leckereien aufzupäppeln.

Doch leider stellte sich heraus, dass der arme Seppl sterbenskrank war, denn seine Nierewerte waren absolut schlecht. Ab sofort gab es nur noch Diät-Futter. Manchmal fraß er richtig mit guten Appetit, doch auch oft sehr schlecht. Seppl ist uns ans Herz gewachsen und er mochte die Streicheleinheiten.

Doch Seppl wurde unruhig. Wir merkten, dass es dem Ende zuging. So nahm Helga ihn mit heim und Seppl erlebte noch einmal letzte schöne Tage. Er bekam einen warmen Pullover und durfte in den Garten. Zum Glück gab es noch warme Sonnenstunden. Dann schlief Seppl in Helgas Armen ein…für immer. Es war so traurig. Wir haben alle so sehr gehofft, dass er noch einige Zeit bei uns sein kann. Doch das Streunerleben hatte seinen Körper ausgezehrt und ihm die Kraft genommen. Lieber Seppl, ruhe in Frieden. Wir durften dich, du lieber Kater, kennen lernen. Du bleibst für immer in unseren Herzen.

Kater Bommel sucht dringend ein Zuhause

Update:

Bommel hat kurz vor Weihnachten noch ein Zuhause gefunden. Wir freuen uns alle sehr darüber. Hier die Nachricht von seinem neuen Frauchen:

„Hallo, Bommel ist gestern bei uns eingezogen 🥰 er ist ein super lieber und total verschmuster Kater. Er hat sich sofort mit zu uns aufs Sofa gelegt und wollte einfach nur kuscheln. Wir sind begeistert ❤️

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🐾Wer möchte Kater Bommel ein schönes warmes Zuhause geben?…Hilferuf einer Katzenfreundin und Kater Bommel🐾

Hallo, ich bin’s. Ich, der noch Namenlose. Ich klopfe seit Wochen auf der Suche nach einem Zuhause überall an. Aber keiner mag mir die Türe aufmachen.Und so hat man meiner Pflegemama angeboten, ich soll mich hier vorstellen, vielleicht liest das der Eine oder die Andere. Und so will ich das gerne tun.In den ersten kalten Tagen im September bin ich hier aus dem Nichts aufgetaucht. Keiner kennt mich, keiner weiß, wo ich herkomme. Ich finde das eigentlich soweit ganz nett hier. Ich bekam Futter satt und eine dringend benötigte Wurmkur. Mein Fell war schon ganz struppig und ich fühlte mich gar nicht wohl. Ich muss wohl richtig krank ausgesehen haben.😿 Aber das ist lange vorbei. Mittlerweile bin ich kastriert, geimpft, entwurmt. Ich hab also eine richtige Rundumkur erhalten.Ich werde übrigens auf ca. 3 Jahre geschätzt. Keine Ahnung, ich weiß es nicht. Ich kann Euch leider nicht erzählen, was ich so die ganze Zeit getrieben hab und wo ich unterwegs war. In meinem Impfpass steht noch nicht einmal ein Name. Die Menschen hier rufen mich manchmal Bommel, weil ich mittlerweile fast (aber nur fast) so rund wie eine Mützenbommel bin. Aber ich hab einfach noch nicht realisiert, dass mein Schälchen jetzt jeden Tag gefüllt wird.Hier hab ich auch erstmal einen Winterschlafplatz im Gartenschuppen, das finde ich gut. Jetzt werdet Ihr denken, ist doch alles hübsch. Was will er denn?Tja, was will ich denn? Das wär hier wirklich alles total prima, wenn … ja, wenn nicht zwei andere Kater zur Familie gehören würden. Und wir mögen uns alle drei nicht. Wir versuchen jetzt schon über 3 Monate lang, uns aneinander zu gewöhnen. Aber wir mögen uns nicht, niemals nicht, nie.😾 Ich mag mein neues Revier auf keinen Fall teilen, auf gar keinen Fall und die Beiden akzeptieren mich als fremden Eindringling auch nicht. Und so sitzen jetzt hier mittlerweile 3 unglückliche, gestresste Kater und die Pflegemama sagt, so kann es nicht weitergehen. Und so machte sie sich für mich auf die Suche. Aber wir beide sind ganz traurig, weil Keiner mich haben mag. Und jetzt setze ich alle Hoffnung auf Euch da draußen.Ich sitze hier täglich geduldig stundenlang vor der Haustür, in der Hoffnung, jemand macht mir auf.😿 Ich quetsche mich durch jede versehentlich offen gelassene Tür. Hauptsache, ins Warme.Ich würde liebend gern den Schuppen gegen ein warmes Plätzchen auf dem Sofa eintauschen. Man sagt von mir, dass ich auch bei Fremden schon ganz toll zutraulich geworden bin und mich immer mehr zu einem richtigen Schmusetiger entwickle. Beim auf den Arm nehmen bin ich manchmal noch ein bisschen ängstlich, aber auch das wird immer besser. Ich hab noch nie einen Menschen gebissen oder gekratzt, aber bin halt am Anfang noch ein bisschen schüchtern. Da brauche ich einfach etwas mehr Kennenlernzeit.So, mehr kann ich über mich nicht erzählen. Ich würde mich soooo sehr freuen, wenn ich auf diesem Weg ein neues Zuhause mit einer Familie nur für mich alleine finde. 😽Vielleicht sehen wir uns bald.

Euer Bommel

🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾🐾

Wer Bommel gern adoptieren möchte, kann sich gern bei der Katzenhilfe melden. Wir geben Ihnen dann die Telefonnummer der jetzigen Pflegemama weiter. Wir wünschen es dem hübschen Schmusekater Bommel sehr.Gerade jetzt kann Bommel den Menschen das Leben verschönern und so viel Freude bringen.😻💕

Katzenhilfe im Einsatz

Ein Dorf bei Pausa Dezember 2020

Und schon wieder kam ein Hilferuf von einem Bauernhof in der Nähe von Pausa. Unkontrollierte Vermehrung führte zu vielen vielen Katzen. Die armen Geschöpfe scheinen ausgehungert, denn schnell sitzen sie in der Falle. Leider kann kein Tierheim Katzen aufnehmen, da alles voll ist. Doch diese Tiere haben sich nicht ausgesucht, ungeliebt geboren und vernachlässigt zu werden. So kommen sie nun alle zu uns, obwohl wir auch sehr voll besetzt sind. Eine nette junge Frau vom Dorf hat sich nun die Aufgabe abgenommen, alle Katzen zu fangen. Ein großes Dankeschön für ihren großartigen Einsatz.😇 Sie fährt diese Katzen gleich zum Tierarzt. Dort werden sie sofort kastriert. Danach erholen sich die Katzen in unserer warmen Quarantäne und kommen anschließend alle zusammen ins Freigehege. Dort ist Platz und sie fühlen sich nicht so eingesperrt, denn sie sind absolut scheu. Warme Kuschelpätze sind reichlich vorhanden. Zum Glück wurde das neue angrenzende Zimmer fertiggestellt. Leider ist noch keine Heizung drinnen. Hunger haben sie reichlich. Alle Fressnäpfe werden leer geschleckt.Mal schauen, aus wieviel Katzen diese Katzenfamilie besteht.Es ist unbegreiflich, dass Leute immer noch nicht begriffen haben: EINE KASTRATION VERHINDERT EINE UNKONTROLLIERTE VERMEHRUNG UND DAS DAMIT VERBUNDENE TIERLEID!Wir arbeiten alle ehrenamtlich. Die Hälfte geht arbeiten und die andere Hälfte sind Rentner. Doch irgendwie schaffen wir es, jede Woche neu zu organisieren, denn unser Team ist klasse. Wir lassen keine Katze im Stich. Und wir lieben unsere Katzen😻

Gestern war wieder eine junge Katze vom Bauernhof in der Falle. Sie heißt nun Kerry und sie ist blind. Wie muss ihr Zumute gewesen sein. Sie wollte doch nur fressen und saß plötzlich in der Falle. Sie wurde gleich beim Tierarzt kastriert und erwachte im Katzenhaus in der Quarantäne aus der Nakose. Plötzlich in einer anderen Umgebung zu sein und nichts sehen, muss für das Kätzchen so beängstigend gewesen sein. 😿 Fremde Gerüche, fremde Geräusche, fremde Stimmen. Doch heute sieht der Tag schon anders aus. 😺Das Futter schmeckt und es ist ausreichend da.Die unbekannten Zweibeiner sind richtig lieb zu ihr. Sachte begannen wir mit Streicheleinheiten. Kerry merkte schnell, wie angenehm das ist und entspannte sich. Sie schnurrte und war zufrieden. Sie ist so lieb!Sie ist so hübsch!Kerry ist ein kleiner Sonnenschein. Wir haben uns schon wieder verliebt!Wenn Kerry bei uns aufgepäppelt wurde, sie ihre Impfungen erhalten hat und gesund bleibt, darf sie gern in wenigen Wochen adoptiert werden und ein richtiges superschönes Zuhause haben. Bei lieben Menschen, die den ganzen Tag für Kerry Zeit haben.😍Sie wird eine Wohnungskatze werden.

🍀Vielleicht findet Kerry ihr Glück🍀 Bei Interesse bitte melden.